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Molden Verlag und
Wie die Titelfigur in Gerd Graenz' neuem Buch "Herbsttage" die das Hotel Sacher in der Wiener Innenstadt als Bleibe auserkürt, wenn er in der Donaumetropole verweilt, wählten auch der Molden und der Thomas Sessler Verlag das traditionsreiche Haus mit der berühmten Torte als Rahmen für diese Buchpräsentation.
Man hatte in den in gold und rot gehaltenen Prawy/Karajan Salon zum Frühstücksbuffet mit Sekt und vor allem zur Lesung aus dem Buch mit Fritz von Friedl geladen, in dem ein Stück K&K Monarchie lebendig geblieben ist, was nicht nur durch das stattlich dimensionierte Bildnis Kaiser Franz Josefs vermittelt wird.
Wie üblich bei Präsentationen des Molden Verlages, begrüßte Verlagsleiter Fritz Molden die Anwesenden und stellte den Autor und dessen Werk vor und übergab schließlich das Wort an Mitverleger Ulrich N. Schulenburg vom Thomas Sessler Verlag, der sein Haus als Theater- und Musikverlag vorstellte.
Die anschließende Lesung aus dem vorgestellten Buch übernahm Fritz von Friedl, Schauspieler und vertraut bekannte Stimme aus Fernsehen und Radio. Plötzlich ein überraschender Zwischenfall: zwei Personen, Mann und Frau - wie sich schnell herausstellte Figuren aus dem Buch - störten die Lesung indem sie sich durch den Raum in Richtung Autor begaben und während die weibliche Person diesem lautstark Vorhaltungen wegen der Veröffentlichung des Buches machte (?) redete der männliche Akteur beruhigend auf die aufgebrachte Frau ein. Sichtlich dann doch etwas besänftigt lies die Frau vom Autor ab und die beiden "Störenfriede" verließen die erlauchten Räumlichkeiten so wie sie gekommen waren. Etwas verdutzt setzte Herr von Friedl die Lesung fort. Zum Schluss richtete Autor Gerd Graenz einige Dankesworte an Verlage und Gäste und gab noch den Rat eines reiferen Menschen mit auf dem Weg, der da lautete: ...man solle doch jeden Tag bewusst leben und erleben - so nach dem Motto: das Leben ist ja ohnehin kurz genug!
Bei Sachertorte und Kaffee klang die gut gelungene Vorstellung des Thrillers "Herbsttage" von Gerd Graenz in elegant-gehobener Kaffeehaus Atmosphäre des Prawy/Karajan Salon im Hotel Sacher aus.
Von Johann F. Janka am 27. 10. 2004 |
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Gerd Graenz |