|
Burgtheater & Residenz Verlag luden zur Präsentation des fünften
Bandes der Edition Burgtheater "KLAUS MARIA BRANDAUER - Die Kunst
der Verführung" von Christine Dössel
Donnerstag, 30. Oktober 2003, 16.30 Uhr
Großes Pausenfoyer des Burgtheaters

Das Burgtheater
Zum fünften Mal wurde nun ein Band der Edition Burgtheater
präsentiert. Wie schon Tradition wählte man die festlichen Räumlichkeiten
des Wiener Burgtheaters für die Veranstaltung. Zahlreich fanden
sich Freunde und Bewunderer von Klaus Maria Brandauer, um den
es in diesem fünften Band geht, im großen Pausenfoyers des Burgtheaters
ein. Über Mangel an Publikums- und Medieninteresse brauchten die
Veranstalter nicht klagen.

Klaus Maria Brandauer
Die Begrüßung der geladenen Gäste übernahm "Burgherr"
Direktor Klaus Bachler. Mit der "Vorstellung" des Helden des Buches
tat er sich leicht - genügt doch schon der Name Klaus Maria Brandauer
um im Bilde zu sein: Begnadeter Theaterschauspieler, gefeierter
Jedermann, internationaler Filmdarsteller, darunter Hollywood-Filme
unter anderem mit Robert Redford und Meryl Streep, Regisseur und
Lehrer am Max-Reinhardt-Seminar - so kennen wir diesen vielschichtigen
Künstler.

Die Autorin Christine Dössel
Nach einer weiteren Begrüßung durch Frau Dr. Martina
Schmidt, der Geschäftsführerin des Residenz-Verlages, lasen Johanna
Eiworth und Johanna Wokalek, beide Reinhardt-Seminar Schülerinnen
Brandauers, aus dem Buch.

Johanna Wokalek liest aus dem Buch
Das anschließende Gespräch zwischen dem Künstler
und der Autorin des Buches Christine Dössel war geprägt von Spontaneität
und Humor. Brandauer, nie um eine Antwort verlegen, beherrschte
wie erwartet die Szene und gab sich selbstsicher und auch ein
wenig provokant eitel, nicht aber ohne auch seinen sprichwörtlichen
Charme zu versprühen.

Klaus Maria Brandauer
Zum Abschluss der Buchpräsentation wurde ein Ausschnitt
aus dem Film POEM von Ralf Schmerberg vorgeführt, in dem Klaus
Maria Brandauer das Gedicht Der Schiffbrüchige von Heinrich Heine
spricht. Ein ruhiger, besinnlicher Ausklang und Gewinn für diese
gelungene Veranstaltung.
Von Johann
F. Janka am 11. 11. 2003
|