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BURGTHEATER UND RESIDENZ VERLAG luden zur Präsentation des zweiten
Bandes der EDITION BURGTHEATER und zu einem Fest für GERT VOSS zu seinem
60. Geburtstag "Die Verwandlungen der Gert Voss" von Klaus Dermutz Am 4. Oktober 2001 präsentierten das Wiener Burgtheater
und der Residenz Verlag das Buch DIE VERWANDLUNGEN DES GERT VOSS von
Klaus Dermutz, den zweiten Band der EDITION BURGTHEATER und luden gleichzeitig
zu einem Fest für Gert Voss' 60. Geburtstag ins Große Pausenfoyer des
Burgtheaters. Der Andrang an Gästen war enorm. Das Foyer erwies sich
als nicht groß genug um die Gesellschaft aufzunehmen. Viele der Geladenen
mussten sich mit Stehplätzen im Eingangsbereich des Pausenfoyers begnügen,
sogar die Kameraleute des ORF hatten im Gedränge ihre liebe Mühe. Eine
große Ansammlung an Gästen, Journalisten und Prominenz warteten gespannt
auf die Ehrung und die Präsentation. Daraus kann man ersehen, wie beliebt
der Schauspieler Gert Voss und gleichermaßen auch das Burgtheater ist.
Begrüßende und einführende Worte vom Hausherrn des Burgtheaters, Direktor Klaus Bachler, eröffneten die Veranstaltung. Seine Ausführungen gingen ausnahmslos auf Gert Voss ein. Er würdigte den großen Schauspieler und wies auf dessen 35-jähriges Bühnenjubiläum hin, welches Voss ebenfalls dieser Tage feierte. Ein Schauspieler, einer der verwandlungsfähigsten, ein Künstler pur,....der Bühne, dem Theater verschrieben. Ein Pfeiler des heutigen Theaters, eines Theaters, welches stolz ist, einen großen Schauspieler wie Voss im Hause zu haben. Denn es ist offen gesagt - Voss kann es sich aussuchen, wo er spielen möchte. Nachdem der Burgtheaterdirektor seine Begrüßungsrede beendet und dem Schauspieler zurecht wiederholt gratuliert hatte, gab es natürlich auch vom Residenz Verlag lobende Worte zu Gert Voss und seinem Ehrentag. Gleichermaßen kam auch das zu präsentierende Buch "Die Verwandlungen des Gert Voss" von Klaus Dermutz zur Sprache. Im Anschluss an die Worte vom Verlag präsentierten sich Gert Voss und der Buchautor Klaus Dermutz im Gespräch mit dem ORF Moderator Walter Gellert. Leider gab es während des sehr interessanten Gespräches technische Tonprobleme - zumindest weiter hinten konnte man kaum etwas vom Gespräch hören. Soviel konnte ich entnehmen, dass Voss von seiner Jugend erzählte - wo er schon seine Familie mit seinem Sinn für Kunst und Schauspielerei konfrontierte. Wortgewandt und kurzweilig erzählte er auch von seinen ersten Versuchen, als Schauspieler zu arbeiten und vom ersten Engagement an einer Bühne in der Provinz - in Konstanz am Bodensee. Einige Worte sprach er auch von Theatergrößen wie George Tabori und Peter Zadek und der Zusammenarbeit mit ihnen. Kurz ging er dann auch noch auf seine so sprichwörtliche Verwandlungsfähigkeit ein. Gerade die Verwandlung zeige mehr von einer Person als sie verstecke. Klaus Dermutz, der Autor des Buches, verriet auch einige Eindrücke von den Gesprächen mit Gert Voss, deren es ja einige gab, während er das Buch schrieb. Nach dem Gespräch ließ es sich die Stadt Wien auch nicht
nehmen zu gratulieren und tat dies indem Voss ein Band von H.C. Artmann
überreicht wurde. Und man dankte dem Burg-Mimen, dass er in Wien Theater
spiele und dass er mit seiner Familie auch in Wien lebe. Wien ist sehr
stolz, dass Gert Voss an die Burg zurückgekommen ist. Bei Lachs- und Roastbeefbrötchen, Wein und anderen Erfrischungen stärkten sich nicht nur Journalisten und Gäste wie Altbundeskanzler Vranitzky, ÖVP Klubchef Andreas Khol und Ex-ÖVP Kulturstadtrat Peter Marboe, sondern auch (Fast-Legende) Otto Schenk, Staatsoperndirektor Ioan Holender und zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus der Burg, darunter Ignaz Kirchner - Partner von Gert Voss im Stück "Endspiel" von Samuel Beckett - sowie eine Vielzahl von weiteren Prominenten, die Gert Voss die Ehre gaben. Der Residenz Verlag hatte mit der Wahl, die Präsentation des zweiten Bandes der EDITION BURGTHEATER "Die Verwandlungen des Gert Voss" von Klaus Dermutz in Räumen des Burgtheaters abzuhalten, in Verbindung mit einer Geburtstagsfeier für den brillianten Schauspieler, einen beeindruckenden Abend gestaltet, der Wien, als DER Kulturstadt mehr als gerecht wurde. Von Johann F. Janka |