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Burgtheater - Residenz Verlag - Wiener Festwochen luden zur
Präsentation des dritten Bandes der Edition Burgtheater "LUC BONDY"
von C. Bernd Sucher
Montag, 6. Mai 2002, 18.00 Uhr
Großes Pausenfoyer des Burgtheaters
Im feierlichen Ambiente des großen Pausenfoyers
des Burgtheaters fand am Montag, den 6. Mai 2002 die Präsentation
des dritten Bandes der Edition Burgtheater "LUC BONDY - Erfinder,
Spieler, Liebhaber" von C. Bernd Sucher statt.
Schon vor Beginn der Veranstaltung füllt sich das
Pausenfoyer - die Leute vom ORF-Fernsehen haben bereits Mühe,
sich mit ihren Kameras einen Weg durch die Menge zu bahnen. Als
dann Frau Dr. Martina Schmidt mit ihren Ausführungen beginnt,
sind längst alle Plätze besetzt. So mancher zu spät Gekommene
muss mit einem Stehplatz im Vorraum des Foyers Vorlieb nehmen.

Die Geschäftsführerin des Residenz Verlages, Dr.
Schmidt führt aus, dass sich der Verlag über diesen dritten Band
sehr freue und sie dankt den Verlegern, Burgtheater Chef Klaus
Bachler und Klaus Dermutz, die diese Ausgabe überhaupt ermöglichten.
Bevor sie Klaus Bachler das Rednerpult überlässt, überreicht sie
Luc Bondy eine Rose.
Der nächste Redner, Burgtheaterdirektor Klaus Bachler,
ehrt den Regisseur, Theaterleiter und jetzigen Leiter der Wiener
Festwochen, Luc Bondy und betont dessen besondere Art mit Kunst
und Künstlern umzugehen sowie Kunst zu gestalten. Unter anderem
hebt er besonders hervor, mit wie viel Herz Bondy an seine Arbeit,
sei es im Theater, in der Oper, beim Film oder jetzt ganz aktuell
bei den Wiener Festwochen, herangeht und er drückt seine Hoffnung
aus, dass Luc Bondy auch weiterhin dem Burgtheater erhalten bleibt.
Nach diesen anerkennenden und ehrenden Worten begibt
sich der Burgtheaterdirektor vom Rednerpult auf die Bühne um kurz
aus dem Buch zu lesen.

Nach starkem Applaus für Klaus Bachler kommt es nun
zur angekündigten Lesung mit Michael Maertens, der unter der Regie
von Luc Bondy den Anatol im gleichnamigen Stück von Arthur Schnitzler
ab 5.Juni 2002 im Akademietheater (Koproduktion mit den Wiener
Festwochen) spielen wird, die dieser kurzweilig darbietet.

Nach der Lesung macht der Autor noch einige Bemerkungen
zum Buch und äußert sich unter anderem über das aus seiner Sicht
wirklich erfreulich hohe Kunst- und Kulturverständnis in Österreich
und dass er eben dieses in seiner Heimat Deutschland oftmals nicht
so ausgeprägt vorfindet. Er hebt den Residenzverlag hervor und
bedankt sich bei Bachler und Dermutz. Ganz besondern Dank lässt
er erwartungsgemäß Luc Bondy für die Zusammenarbeit an dem Buch
zukommen.

Luc Bondy selbst spricht nur kurz. In seiner sympathischen
Art bemerkt er, dass nun viel über ihn gesprochen worden sei,
daher möchte er sich jetzt bei allen anderen bedanken, die an
dem Buch mitgearbeitet und dieses ermöglicht haben.
Abschließend ergreift Klaus Bachler noch kurz das
Wort, beschließt den offiziellen Teil der Präsentation und erklärt
das Buffet als eröffnet - ohne die Erwähnung zu vergessen, FORMAT
und BÜHNE, die zu diesem Buffet laden, zu danken.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung
genießen die Gäste, darunter auch prominente Persönlichkeiten
wie Peter Marboe, Louise Martini, Haide Tenner, Eva-Maria Klinger
und zahlreiche Schauspieler des Burgtheaters das reichlich mit
Köstlichkeiten ausgestattete Buffet.
Zusammenfassend darf man ohne weiteres festhalten:
Eine festliche Präsentation eines besonderen Buches über einen
besonderen Menschen in einem besonderen Rahmen.
Von Johann
F. Janka
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