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Am 7. September 2004 lud der PICHLER VERLAG
unter dem Motto GENUSS, GESCHMACK & GESELLIGKEIT zu
einer Landpartie um den von der " WO ISST ÖSTERREICH?"
Redaktion gekürten WIRT DES JAHRES 2004 zu feiern.
Gleichzeitig wurde auch die Ausgabe 2004/2005 von Christoph
Wagners und Klaus Egles Buch "Wo
isst Östereich"; erschienen im PICHLER VERLAG,
präsentiert und weitere Auszeichnungen für die
Winzerin und den Produzenten des Jahres sowie der Sparklingpreis
2004 vergeben.
Als Rahmen dieses großen Ereignisses
diente der Festsaal in Toni Mörwalds "Zur Traube"
in Feuersbrunn.

Gut organisiert mit dem Busshuttle von der
Wiener Innenstadt oder mit dem PKW im Stammhaus Mörwald
angekommen, traf man auf eine locker gemütliche Atmosphäre.
Der milde Septemberabend erlaubte es einen Apperitif,
zB ein kühles Stiegl-Bier oder ein prickelndes Glas
Schlumberger-Sekt in den gediegen gestalteten Räumlichkeiten
des Lokals oder im Gastgarten einzunehmen.

Die Feier selbst fand, ganz nach Mörwalds
Stil, im feierlich gedeckten Festsaal statt, wo die geladenen
Gäste nach den Festreden und Verleihungen der Auszeichnungen
auf das kulinarischste verwöhnt wurden.

Nach Begrüßungen durch den Pichler
Verlag sowie Freunde des Hausherrn - mit dabei Minister
Strasser und Magna-Manager Sigi Wolf - wurden die begehrten
Preise verliehen.

Der Sparklingpreis 2004, überreicht von
Schlumberger, ging an Bernhard Steinbauer vom Gasthof
ZUM SILBERBERG in St. Johann im Lavanttal. Die Agrarmarkt
Austria Marketing GmbH ehrte den "Produzent des Jahres
2004" der an den VEREIN
WALDLAND in Oberwaltenreith bei Zwettl vergeben wurde.
Die WINZERIN DES JAHRES, Birgit
Braunstein, erhielt ihre Ehrenrede von Klaus Egle
und ihre Auszeichnung von Egle und Christoph Wagner.

Dem WIRT DES JAHRES 2004, Toni Mörwald,
wurde von vielen Seiten gehuldigt und Ehre erwiesen. Seinen
Preis, den Römertopf, erhielt er ebenfalls vom Herausgeber-Duo
Egle/Wagner.


Auch Karl Merkatz, Freund und gern gesehener
Gast in Feuersbrunn, gratulierte Toni Mörwald und
gab einen kleinen Happen seiner Schauspielkunst zum Besten
um seinen Freund zu ehren und begeisterte damit Preisträger,
Gäste und Veranstalter.


Mit Livemusik als Begleitung startete nach
den Verleihungen ein vielversprechender kulinarischer
Spaziergang durch Haubenkoch Mörwalds Küchenwelt.
Von Mini-Grammelknödel auf Krautsalat mit Speck,
über Carpaccio vom Limousin-Rind, Hausgebeiztem Lachs,
köstlichen Suppen, bis zu einem exzellenten Rieslingbeuschel
vom Kalb, verschiedensten Fischen wie ein Filet vom Knurrhahn,
Waller als Gröstl, Seezunge in Sauce oder dem Porkölt
vom Waldviertler Karpfen reichten die Speisen der Vor-
und Zwischengänge. Den Höhepunkt bildeten das
Wiener Schnitzerl, selbstredend vom Kalb, Lammkoteletts,
ein Karree vom Wildschwein auf Kürbisgemüse
und die Fasanbrust auf Speck-Linsen mit Erdäpfelknöderl.
Zum Nachspiel lud man ein auf Nougat-Orangen-Parfait im
Baumkuchen, Topfennockerl, Schokoladenterrine, Kokos-Nougat-Torte,
Salzburger Nockerl, um nur einige zu nennen. Mit Mörwald
Pralinen, Pariser Spitz, Wachauer Krapferl und Mini-Faschingskrapfen
klang der mehr als facettenreiche Genuss-Ausflug in Toni
Mörwalds Kochkunst und Kreativität aus. Die
Wein-Begleitung über die gesamte Strecke erfüllten
ausgezeichnete Tropfen wie Welschriesling 2003, Oxhoft
weiß 2002, Oxhoft und Gemini rot 2001, Blaufränkisch
Heide 2003 und Gemini Süß 1998, allesamt vom
Weingut der WINZERIN 2004 Birgit Braunstein aus Purbach
am Neusiedlersee.
Gewollt oder ungewollt: Auffiel, dass die
Präsentation des Buches " Wo isst Österreich?"
ein wenig im Hintergrund stand. Alles konzentrierte sich
auf den Star des Abends, den Wirt des Jahres 2004 Toni
Mörwald. Verständlicherweise und natürlich
nicht zu Unrecht, denn wo wäre die österreichische
Cuisine ohne Menschen wie Mörwald, Gerer, Maier,
und Plachutta, um nur einige namentlich zu erwähnen,
stellvertretend für alle, die sich um die große
Österreichische Küche bemühen, von Pionieren
wie Matt und Witzigmann gar nicht zu sprechen. Ohne diese
Starköche gäbe es wahrscheinlich keine Bücher
wie "Wo isst Österreich?". Aber ohne "Wo
isst Österreich?" und andere bekannte Restaurantführer
gäbe es auch keine so ausgezeichnete Küche,
wie wir sie heute in unserem Land vorfinden.

Alles in allem ein gemütliches Fest in
gediegenem Rahmen. Eine gelungene Veranstaltung mit weitreichenden
Einblicken in die genussvolle Kunst des Kochens aber auch
mit Hinweisen auf die Menschen und Betriebe, die sich
mit Wein, Sekt und anderen Produkten beschäftigen,
die für einen gut funktionierenden Gastrobetrieb
unentbehrlich sind. Und nicht zuletzt auch ein Fest für
die schreibende Zunft wie Gourmetkritiker Christoph Wagner
und Weinkenner Klaus Egle sowie für den PICHLER VERLAG,
die mit ihren Werken der Gastronomielandschaft Österreich
zu noch mehr Publicity verhelfen und gleichzeitig den
kulinarisch Interessierten mit wertvollen Informationen
dienen, was die neueste Ausgabe WO ISST ÖSTERREICH
2004/2005 mit nunmehr 1200 beschriebenen Betrieben in
Österreich und bei unseren Nachbarn in Friaul, Istrien,
Slowenien, Südtirol und Ungarn beweist.
Von Johann
F. Janka am 17. 9. 2004
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