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Anne Rice
Pandora
(Pandora, 1998)

Hoffmann & Campe
2001
Übersetzt von Barbara Kesper
335 Seiten
DM 42,-


Von Alfred Ohswald am 28.01.2001

  Der ungewöhnliche Vampir David Talbot überredet Pandora (nicht die mit der Büchse!), ihre Geschichte niederzuschreiben und sie erklärt sich nach kurzem Zögern einverstanden.
  Pandora wurde während der Regierungszeit von Augustus als Tochter einer alten, mächtigen Familie im antiken Rom geboren. Nachdem Tiberius an die Macht gelangte, wird ihre Familie denunziert und ermordet. Nur sie kann nach Antiochia, einer blühenden Stadt im Osten des Römischen Imperiums, entkommen.
  Seit langer Zeit plagen sie furchteinflößende Träume, in denen sie selbst ein Bluttrinker ist. Sie vermutet einen Zusammenhang mit dem Kult der ägyptischen Göttin Isis und sucht deren Tempel auf um die Träume loszuwerden. Dort trifft sie auf Marius, einen Bekannten aus früheren Tagen. Doch der hat sich seltsam verändert...
 
  Rice setzt hier ihre erfolgreichen Romane rund um Vampire fort, die mit „Interview mit einem Vampir“ so fulminant begann. Als Vehikel dient ihr der im vorhergehenden Buch neu geschaffene Vampir David Talbot, der hier dazu dient, Pandoras Lebensgeschichte zu beschreiben. Und vermutlich in Zukunft für die Autorin noch für weitere historische Vampirromane einen Vorwand liefern wird.
 Wem die Bücher von Anne Rice begeistern, wird vermutlich auch „Pandora“ gern lesen. Sonst ist aber das Vampirthema von ihr schon etwas zu sehr ausgeschlachtet und sie haben auch in den letzten paar Teilen nicht unbedingt ihren Qualitätsstandard halten können. Spätestens mit dem 3. Teil wäre ein guter Zeitpunkt zum Aufhören gewesen. Der Roman ist nicht wirklich schlecht, aber mit den ersten Teilen nicht vergleichbar. Es schadet auch nicht, die Vorgänger zu kennen, weil einige Male darauf Bezug genommen wird. Aber es ist nicht wirklich nötig, weil es zum Verständnis der Haupthandlung nicht unabdingbar ist.

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