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Till Frommann
Falsch verbunden
(2000)

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Von Alfred Ohswald am 09.01.2001

  Frederik Bebel ist gerade am Kochen und erwartet einen Anruf seiner Freundin, als das Telefon klingelt. Doch es ist eine unbekannte, männliche Stimme und Bebel legt wütend auf. Kurz darauf läutet es wieder und es meldet sich wieder der Unbekannte mit „Hallo Vater!“. Über Telefonterror schimpfend legt der kinderlose Bebel erneut auf.
  Genervt macht er einen Spaziergang. Als bei jedes öffentlichen Telefon, an dem er vorbeigeht, läutet, wird ihm langsam unheimlich. Schließlich hebt er beim nächsten ab und meldet sich. Der Anrufer meldet sich erneut als sein Sohn, und behauptet, aus der Zukunft anzurufen. Um sein wenig erfolgreiches Leben zu verbessern, erzählt er Bebel einen Plan, bei dem auch er profitieren würde.
  Er will ihm die Baupläne einer erfolgreichen Erfindung seiner Zeit durchfaxen und so sie beide zu reichen Männern machen. Doch bald beginnen sie sich in den Schlingen der Zeit zu verfangen.
 
  Eine SF-Kurzgeschichte über das in dem Genre häufige Thema der Zeitparadoxe. Komplex und nicht schlecht geschrieben. Neben den Problemen beim überbrücken der Zeit spielen die menschlichen Reaktionen darauf eine wichtige Rolle.

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