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Lawrence Watt-Evans
Dragon Weather

Tor Books
2000
560 Seiten
$ 6,99


Von Lars Birlenbach am 28.12.2000

  Die Geschichte ist recht flott erzählt und hat wenige Längen, mich störten nur die wiederholten Passagen, in denen Arlian darüber meditiert, wie ungerecht die Welt doch ist und was er unternehmen will, um dies zu ändern. Nichts gegen ein paar philosophische
 Einschübe, aber dann bitte etwas Neues erzählen und nicht nur Plattitüden wiederholen.
  Die auftretenden Charaktere überraschen wenig, sieht man von einigen speziellen Eigenschaften ab. Das Buch lebt in erster Linie davon, dass etwas passiert, Überraschungen gab es nur wenige.
  Interessant ist die Art, wie das berühmte Bad im Drachenblut und die daraus resultierenden Konsequenzen umgesetzt sind. Vor allem die letzte Konsequenz daraus ist eine IMHO neue und gute Idee.
 
 Fazit: Kein überragendes Buch, aber doch einige Stunden nette Unterhaltung.
 
  Die Übersetzung erschien als "Die Obsidian- Chroniken 01. Sommer der Drachen". Ob das Buch in 2 Teile aufgespaltet wurde oder der angekündigte 2. Teil die noch nicht mal im Original erschienene Fortsetzung sein soll, weiß ich nicht.
 
 *Spoiler*
 
 In einem Satz: Der Graf von Monte Draco.
 
  Der junge Arlian lebt in einem Dorf, das von Drachen überfallen und verwüstet wird. Kurze Zeit später wird das Dorf von Plünderern durchsucht, die Arlian finden und in die Sklaverei verkaufen. Ausgehend von diesem Plot erzählt wie, wie Arlian es schafft, aus der Sklaverei zu entkommen und recht schnell zu einem reichen und mächtigen Mann zu werden, der in erster Linie für seine Rache lebt: An den Drachen, die sein Dorf und seine Familie vernichtet haben,
 und an den Plünderern, die ihn in die Sklaverei verkauften. Ermöglicht wird ihm das durch einen Schatz, von dessen Existenz ihm eine Freundin erzählt. Mit diesem Startkapital begründet er seinen Erfolg als Händler.

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