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Paul Auster
Timbuktu

Rowohlt
2000
189 Seiten


Von Volker Frick am 15.12.2000

  Der amerikanische Schriftsteller Paul Auster kann europäischen Einfluß nicht leugnen, man denke nur an Samuel Beckett. Paul Auster war Anfang der Siebziger in Paris und schwer beeindruckt von dem Iren. Nun hat er wieder einen Roman geschrieben.
  Der Erzähler ist ein Hund, Mr. Bones. Sein Herrchen heißt Willy, und der hat nachts halbbesoffen eine wahrhaft blake'sche Vision. Der Weihnachtsmann spricht zu ihm, natürlich aus dem Fernsehen heraus. Dann stirbt Willy in den Gossen von Baltimore wie dieser Bär von geringen Verstand, Edgar Alan.
  Das erste Kapitel ist eine wahre Lektüreköstlichkeit, aber dann? Ein neuer Auster, ein anderer Auster. Aber eine Perle ist dieser Roman nicht. Läßt sich aber ganz gut weglesen. Na ja, ein Hundeleben ist weniger spannend denn unterwürfig. Ein bißchen Antimaterie in Gottes Hirn.

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