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Rachel Pollack
Parallel Welten
(Unquenchable Fire, 1988)

444 Seiten


Von Alfred Ohswald am 11.12.2000

  Jennifer Mazdan lebt in einer zukünftigen Welt, in der sämtliche esoterischen New-Age-Phantasien Realität sind. Während die ganze Stadt an einem spiritistischen Großereignis teilnimmt, fällt Jennifer in einen tiefen Schlaf und erlebt eine seltsame Vision. Bald darauf stellt sie fest, dass sie schwanger ist. Als sie abzutreiben versucht, wird sie durch eine Art übersinnliches Wunder daran gehindert. Diese Kraft setzt alles daran, ihr Kind zu schützen und sie hatte auch schon früher das Gefühl, gegen ihren Willen gelenkt zu werden. Selbst ihre Ehe ging auf Betreiben dieser Kraft in die Brüche.
 
  Die Autorin ist sonst für esoterische Bücher bekannt, und hat mit diesem SF-Roman zumindest teilweise eine gekonnte Parodie dieser Szene geschrieben. Es bleibt aber genug „gute“ Esoterik übrig, und so ist kann man ihn nicht als Kritik in diese Richtung verstehen. Einerseits spielt er in einer unserer Zeit sehr ähnlichen Zukunft, andererseits würde die ganze Mythologie und das Übersinnliche besser in eine Fantasygeschichte passen.
  Die Figuren sind nicht oberflächlich gezeichnet und auch der Hintergrund ist durchaus originell herausgearbeitet, trotzdem kommt nicht allzu viel Spannung oder Interesse beim Lesen auf. Mir fällt kein besseres Wort ein, das Buch beginnt bald schlicht langweilig zu werden. Das ist zwar kein objektives Kriterium und Leser, die sich mehr für Esoterisches begeistern können, mögen vielleicht eher Gefallen an dem Roman finden, aber mir ging es bei der Lektüre eben so.

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