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Oliver Sturm
Der letzte Satz der letzten Seite ein letztes Mal
Der alte Beckett


Von Volker Frick am 11.12.2000

  Die Hölle der Vernunft. Es nimmt kein Ende. Das Buch von Oliver Sturm. So ruhig im Auge verweilen. In meinem Innern. Doch der Untertitel, nein, das stimmt nicht. Beginnt es doch biographisch, in den Ruinen von Saint-Lô. Was ich such, ist nirgendwo. Über das ‚Endspiel’ und den ‚Demontagen des Scheins’ (Kapitel III) gelangen wir zu Kapitel IV, ‚Spiel – Auch eine Dekomposition’. Spiel mal schön. ‚Spiel’ erschien zuerst – in Übersetzung von Erika und Elmar Tophoven – in ‚Theater heute’, Juli 1963. Gibt es Bewusstseins-Theater? Gibt es immer. Aber das Buch ist keine Bühne; erlaubt ist, wenn es von selbst spricht. So tragen alle Dinge hinkend zu dem einzig Möglichen bei. Doch was ist es? Wie ist es? Das Buch besticht nicht. Es kommt daher mit ‚Hundert Jahre Einsamkeit’ und Gertrude Stein, und Gertrude Stein ist Gertrude Stein und wichtig. Der alte Beckett ist das Thema von Oliver Sturm. Tritte.
  Aber das Buch besticht nicht. Ohne Boden, um sich darauf zu legen. Den Versuch war es wert, birgt er doch immer die Möglichkeit des Scheiterns. Der Titel des Buches ist ja ganz schön. Von daher... Schritte.

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