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Edgar Wallace
Nach Norden Strolch


Von Klaus Makollus am 12.11.2018

  Niemand kennt Robin Leslie, als er sich in Littleburg bei New York niederläßt. Als er die bildhübsche Miss Jones entführt und heiratet, ist das öffentliche Interesse groß. Die Flitterwochen geraten allerdings zu einem gefährlichen Abenteuer.
  
  Edgar Wallace ist im Jahre 1932 nach Amerika übergesiedelt, wo er im selben Jahr in Hollywood stirbt. Daher ist es auch naheliegend, daß die Handlung nicht, wie bisher, in London und Umgebung, sondern in der neuen Heimat spielt. Diese Besonderheit sei hier schon erwähnt.
  Ansonsten ist Wallace literarisch-erzählerich immer noch der selben alte Geschichtenerzähler, der auch in England gewesen war - was sich schon allein an seiner Vorliebe für Adelige und Luxus zeigt. Sie tauchen hier massenweise auf.
  
  Wallace liefert in dieser Geschichte die übliche oberflächliche Unterhaltung ab - ein wenig Spannung, ein wenig Liebesgeschichte, ein wenig Verwirrspiel - der amerikanische Wallace unterscheidet sich nur wenig von seinem englischen Vorgänger.
  Was die Figuren anbelangt und die Atmosphäre, sind schon kleinere Veränderungen sichtbar. Doch wie diese Unterschiede beschreiben? Es fehlt das vertraute, "alte" europäische Ambiente, der Apparat von Scotland Yard, die liebenswerten Ganoven und Kleinkriminellen, das Flair der Groß- und Hauptstadt London.
  Wie hätte sich Wallace als Autor und Schriftsteller in den USA weiterentwickelt? Eine spannende Frage, auf die es leider keine Antwort gibt.

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