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Sybil Volks
Café Größenwahn
Kommissar Kappes zweiter Fall

Jaron Verlag
2007
191 Seiten


Von Andreas Rüdig am 09.09.2018

  Im Jahre 1912 ist das Café des Westens, auch Cafe Größenwahn genannt, der Treffpunkt der Boheme - kulturelle Größen wie Gottfried Benn und Else Lasker-Schüler treffen sich hier regelmäßig. Der junge Eugen Hofmann sucht dort Anschluß an die Künstlerszene. Er ist von dem Gedanken besessen, ein berühmter Dramatiker zu werden.
  
  Das Buch ist eine Mischung aus fiktiver Biographie, Kriminalroman und Berliner Kulturgeschichte. Der biographische Teil überwiegt dabei. Er erzählt, wie ein Mensch zum Verbrecher werden kann; die Aufklärung des Verbrechens tritt in den Hintergrund. Diese Vorgehensweise ist eine Alternative zu der üblichen literarischen Vorgehensweise, bei der ein gegebenes Verbrechen aufgeklärt werden soll. Die gewählte Erzählweise macht deswegen Sinn, weil so Handlung und Motive des Täters gleichermaßen verständlich werden.
  Es ist ein angenehm lesbares Buch.

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