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Edgar Wallace
Das Gesicht im Dunkel
(The Face in the Night, 1932)

160 Seiten


Von Klaus Makolus am 27.08.2018

  Als in der amerikanischen Botschaft in London ein Ball stattfindet, wabert grauer Nebel durch die Straßen von London. Auch die Königin von Schweden nimmt an dem gesellschaftlichen Ereignis teil. Eine Brillantenkette von unschätzbarem Wert ziert ihren Hals. Aber nicht mehr lange. Denn ein paar Stunden später überfallen Übeltäter das Auto der Königin, erschießen ihren Privatdetektiv und stehlen das Schmuckstück.
  
  Das Buch ist Ende der `60er Jahre im Rahmen des Edgar-Wallace-Fiebers verfilmt worden. Der Film sei hier nicht so sehr das Thema. Das Buch bietet jedenfalls die Art der Unterhaltung, wie sie für Wallace typisch ist. Spannende Unterhaltung wird hier mit einem Schuß Romantik und Liebesgeschichte verbunden. Es geht zwar auch darum, den Übeltäter zu fassen. Gleichzeitig gelingt es Wallace aber auch, den kriminalliterarischen Dreisprung Aufgabenstellung - Ermittlungsarbeit der Polizei - Präsentation der Lösung einzuhalten. Auf den letzten Seiten bietet der englische Erfolgsautor eine Zusammenfassung der Ereignisse und leitet so her, wer der Täter war. Zumindest in der Theorie gibt es deutlich schlechtere Bücher von Wallace.
  
  Für wen lohnt es sich, die Bücher von Edgar Wallace zu lesen? Sie bieten ja schließlich viel Oberflächlichkeit und kaum Tiefgang. Sie wenden sich an eine Leserschaft, die einen Einstieg in das Thema Krimi / Kriminalliteratur suchen, an Unterhaltung interessiert sind und von dort aus den Absprung zu qualitativ besserer Lektüre schaffen wollen - Dorothy L. Sayers, Sir Arthur Conan Doyle oder Agatha Christie seien als Beispiele für die Klassiver genannt, oder die moderne deutschsprachige Kriminalliteratur, die ja schließlich auch interessante Autoren zu bieten hat.

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