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Brian Lumley
Necroscope II
Vampirblut
(Necroscope I)

Blitz-Verlag
2000
Übersetzt von Rainer Marquart
175 Seiten
DM 19,80


Von Alfred Ohswald am 28.11.2000

  Der Nekromant Dragosanis hat von einem uralten, in seiner Heimat Rumänien begrabenen Vampir die Fähigkeit erhalten, aus Leichen ihr Wissen herauszuholen und benutzt dieses Talent im Auftrag einer sowjetischen Geheimdienstorganisation. Doch er will mehr Wissen von dem Vampir und so reist er wieder in seine Heimat, um mehr über Vampire zu erfahren und ihm dann mehr seines Wissens herauszulocken. Aber natürlich ist ein so mächtiges und uraltes Wesen selbst im geschwächten Zustand noch gefährlich.
  Der junge Engländer Harry kann ebenfalls mit den Toten kommunizieren, allerdings mit deren Einverständnis. Und auch in England gibt es einen mit übersinnlichen Fähigkeit arbeitenden Geheimdienst und dessen Chef wird auf Harry aufmerksam und bietet ihm die Mitarbeit in seiner Organisation an. Doch Harry hat zuerst noch eine private Rache gegen den Mörder seiner Mutter im Sinn. Doch danach ist der Chef der britischen Geheimorganisation bereits einem russischen Attentat zum Opfer gefallen und Harry kann nur mehr den Namen des Mörders erfahren. Der inzwischen noch mächtigere Dragosanis war der Haupttäter und Harry schwört ihm Rache. So steuert alles auf einen Auseinandersetzung zwischen den Beiden hin.
 
  Der zweit Teil dieser Horrorstory bringt die Handlung zu einem vorläufigen Ende. Im Übrigen wäre die beiden Teile nicht so umfangreich geworden, um das Original in zwei Teile zu zerlegen auch wenn der Standardpreis des Verlages für seine Bücher dann hier nicht gereicht hätte. Protagonisten mit übersinnlichen Fähigkeiten und eine originelle Variante des Vampirthemas bilden den Hintergrund für eine klassische Konfrontation zwischen dem guten und dem bösen Helden. Dabei geht es oft sehr blutrünstig zu und gegen Ende ist der Held zu immer fantastischeren, übernatürlichen Dingen fähig. Ein durchaus lesenswertes, spannendes Buch für Horrorfans, ohne an die Großen des Genres wie King, Simmons, Rice, Holland, Barker usw. oder gar die Klassiker heranzureichen.

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