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Andrew Lane
Eiskalter Tod
(Young Sherlock Holmes 3: Black Ice)

Fischer
2013
Übersetzt von Christian Dreller
352 Seiten
ISBN-13: 978-3596196807


Von Klaus Makollus am 10.04.2018

  Man schreibt das Jahr 1868, als Mycroft Holmes, der Bruder von Sherlock Holmes, unter Mordverdacht gerät und von der Polizei verhaftet wird. Die Beweislage ist allerdings auch eindeutig. Mycroft wird mit der Leiche in einem verschlossenen Raum angetroffen und hält die (vermeintliche?) Tatwaffen = ein Messer in der Hand. Nur Sherlock glaubt an die Unschuld seines älteren Bruders.
  
  Dies ist der dritte Band aus der "Young Sherlock Holmes" - Reihe.
  Auf den ersten Blick ist hier alles anders als in den klassischen Geschichten aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle. Als Jugendlicher von 14 Jahren ist Sherlock noch nicht der ausgereifte, gefühltskalte Logiker, der er als Erwachsener ist. Dr. Watson tritt hier nicht als Adlatus in Erscheinung. EIn Teil der Handlung spielt zwar in der britischen Hauptstadt London, andere Teile aber in der englischen Provinz sowie der russischen Hauptstadt Moskau. Die Wohnung in der 221b Baker Street, Mrs Hudson sowie die Baker Street Jugendbrigade fehlen demtentsprechend genauso wie Prof. Moriarty.
  Zuerst ein klassisch gestrickter Kriminalroman, wandelt sich das Buch unmerklich zu einem Polititthriller, bei dem sich die Holmes-Brüder gegen einen zunächst unsichtbaren Gegner erwehren müssen.
  Bezüge zu den ersten beiden Young-Sherlock-Romanen sind hier zwar vorhanden, werden aber auch erklärt.
  Die Geschichte ist gut und angenehm lesbar, weil actionreich und spannend geschildert. Die Handlung hätte aber an einige Stellen deutlich gekürzt werden können, ohne daß es sinnentstellend gewesen wäre.
  
  "Young Sherlock Holmes" hört sich sich so an, als würde hier ein Jugendbuch vorliegen. Faktisch liegt hier eine gut konstruierte Geschichte für (junge) Erwachsene vor.

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