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E L James
Befreite Lust
Shades of Grey Band 3

Goldmann
2012
669 Seiten


Von Klaus Makollus am 29.03.2018

  Anastasia Stelle und Christian Grey, die wir ja schon aus den beiden Vorgänger-Geschichten kennen, heiraten. Endlich - so möchte man sagen. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Christian wird von seiner eigenen dunklen Vergangenheit eingeholt.
  
  Ein paar persönliche Worte seien an dieser Stelle erlaubt, um einen Einstieg in die Buchbesprechung zu finden.
  Sexualität ist ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens. Von daher ist auch nichts Anrüchiges dabei, (Fortsetzungs-)Romane darüber zu schreiben, geschweige denn zu lesen. Über 1.800 Seiten können aber schnell zu einer Belastungsprobe für jeden Leser werden. Die Frage, ob die Handlung eventuell Wiederholungen aufweist und straffer erzählt werden könnte, kommt da schnell auf.
  Sadomasochismus ist - zumindest in der breiten Öffentlichkeit - kein Allerweltsthema. Was ist hier Fiktion? Was eigene Anschauung der Autorin? Für den unbefangenen Leser ohne eigene Erfahrungen ist nicht ersichtlich, wie realistisch die Geschichte ist.
  Werbung für einen Kinofilm hat mich dazu verleitet, mir die drei Bücher zu Gemüte zu führen. Den Film habe ich mir zwar nicht angesehen; das mag vielleicht auch von Vorteil sein. So verleitet mich nichts dazu, zu überprüfen, wie orginialgetreu der Film umgesetzt wurde.
  
  Doch nun zur eigentlichen Buchbesprechung.
  Auf den ersten Blick wird die Geschichte wie in den  beiden Vorgängerbüchern erzählt. Viele Dialoge, viel Handlung. Doch am Ende hat es einen Perspektivwechsel gegeben - nicht mehr Anastasia, sondern Christian berichtet aus seiner Sicht. Gehört die Wiedergabe von elektronischem Briefverkehr inzwischen zum guten literarischen Ton? Weitschweifigkeit gibt es allerorten.
  
  Bücher wie diese machen es dem Rezensenten schwer, sich nicht andauernd selbst zu wiederholen.

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