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Steven Amsterdam
Einfach gehen
(The easy way out, 2016)

Unionsverlag
2018
Übersetzt von Marianne Bohn
352 Seiten
ISBN-13: 978-3293005273
€ 22,-


Von Alfred Ohswald am 19.02.2018

  Evan ist Krankenpfleger, genauer aktuell in der Sterbehilfe tätig. Da sein Vater schon starb, als er erst sechs Jahre alt war, keine neue Erfahrung für ihn. Dazu kommt noch seine Mutter im Pflegeheim, deren Krankheit mal besser, mal schlechter abläuft. Zurzeit geht es ihr gerade einmal besser und sie blüht geradezu vor Unternehmungslust und Schlagfertigkeit.
  Evans Leben läuft dagegen etwas chaotisch ab, er kann sich zu keiner festen Beziehung zu Lon und Simon entschließen, mit denen er kurzes Dreiecks-Abenteuer angefangen hat. Nur mit seiner Ex-WG-Genossin lief es reibungslos, da mit ihr Erotik keine Rolle spielte.
 
  Ohne dramatische Höhepunkte, sieht man vom Sterben ab, erzählt Amsterdam hier vom Leben eines Palliativpflegers, einen Beruf, den er selbst auch ausübte. Charakteristisch ist die vermutlich dadurch entstandene Unaufgeregtheit, ja teilweise ab und an leicht unterschwellig humoristische Betrachtungsweise dieses an und für sich eigentlich zutiefst dramatischen Geschehens.
  Natürlich spielen auch die homosexuellen Beziehungen eine Rolle, sind aber nicht so spannend zu lesen, wie die beruflichen Abschnitte oder die Beziehung zu seiner Mutter. Außer man bringt diesem Thema besonderes Interesse entgegen, vermutlich. Und natürlich sollte man kein Problem mit homosexuellen Szenen haben.

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