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Danny King
Das Haus der Monster
(The Monster Man of Horror House, 2011)

Luzifer Verlag
2017
Übersetzt von Heike Schrapper
328 Seiten
ISBN-13: 978-3958351837
€ 12,99


Von Alfred Ohswald am 14.02.2018

  Der alte Sonderling John Coal lebt in der englischen Kleinstadt Thefford und wird von den dortigen Kindern aufs Korn genommen. Irgendwann werden ihm die Streiche zu viel und er stellt ihnen eine Falle. Probt fallen sie darauf herein und landen mit ihm eingesperrt in seinem Keller. Dort erzählt er ihnen seine (vermeintliche?) ausgesprochen gruselige Lebensgeschichte, um ihnen einen gehörigen Schrecken einzujagen.
  Zuerst wird er durch seinen Vater zum Mörder, dann auf See zu einem Monster, danach gerät er in ein Dorf voller bösartiger Gespenster und schließlich an ein junges Mädchen, dass in Wahrheit ein recht blutrünstiger Vampir ist.
 
  Das eigentlich recht unauffällig daherkommende Buch ist ein wirklich genialer Horror-Episoden-Roman. Geschickt steigert Danny King die Spannung und lässt die Leser im Unklaren, ob die Geschichten des alten Mannes ernst gemeint sind. Und selbst wenn ja, so wirkt es nach dem ersten Teil noch wie ein Thriller und hat noch nichts Übersinnliches, was sich aber bei den anderen drei Geschichten deutlich ändert.
  Eine positive Besonderheit ist der hintergründige Humor und die lockere Erzählweise, wobei glücklicherweise keineswegs flapsige, bemühte Jugendsprache gemeint ist. Obwohl es schon auch manchmal recht blutig zugeht, ist es kein Splatter-Horror sondern orientiert sich mehr an klassischen Gruselgeschichten. Aber es ist auch eindeutig blutiger als etwa Lovecraft, in Sachen Blutrünstigkeit eher in der Liga seines berühmten Namensvetters Stephen King.

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