Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Greg / Herman
Andy Morgan
Gesamtausgabe 1

Carlsen
2017
Übersetzt von Klaus Strzyz
192 Seiten
ISBN-13: 978-3551718341
€ 29,99


Von Alfred Ohswald am 08.12.2017

  Der weißhaarige Held war ursprünglich Agent bei Interpol, begann aber ein Leben als Abenteurer, als er eine Jacht erbte. Begleitet wird er von dem Jungen „Djinn“ und dem alten Seemann „Barnes“, der deutlich an den trinkfreudigen „Kapitän Haddock“ bei „Tim und Strupi“ erinnert. Wobei offensichtlich „Barnes“ für den Humor und „Djinn“ als Identifikationsfigur für junge Leser gedacht sind. Allerdings ist „Andy Morgan“ in ausgesprochen realistischen Stil gezeichnet, der etwa an den frühen „Leutnant Blueberry“ von Jean-Michel Charlier erinnert.
  Die Geschichten sind eine Mischung aus dem bereits erwähnten „Tim und Strupi“ und „Corto Maltese“, wobei die Vielschichtigkeit der Geschichten und die Nebenfiguren bei Letzterem von deutlich anderem Kaliber sind.
  Dieser erste Teil der Gesamtausgabe enthält die sowohl zeichnerisch als auch storymäßig qualitativ noch ausbaufähigen ersten sieben Kurzgeschichten und die vier längeren Geschichten "Die Piraten von Lokanga","General Satan","Die Rebellen von Coronado" und "Die Grenze zur Hölle". Insbesondere die Kurzgeschichten sind noch mehr Krimis, die für die Serie später typischen Abenteuergeschichten kommen erst danach. Wer „Andy Morgan“ noch nicht kennt, sollte vielleicht mit Band 2 oder 3 in die Serie einsteigen, da dort sowohl Autor wie auch Zeichner ihr Können bereits ausgereifter zeigen.
  Die Serie gehört zum besten, was franko-belgische Abenteuer-Comic zu bieten haben und richtet sich ebenso an ein junges Publikum und vermutlich noch mehr an ältere Leser, die an ihre Jugend mit Zack & Co. erinnert werden wollen.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.