Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Klaus N. Frick
Das blutende Land

Knaur
2017
544 Seiten
ISBN-13: 978-3426521069
€ 12,99


Von Alfred Ohswald am 10.11.2017

  Der Hintergrund ist nicht untypisch für einen Fantasy-Roman, ein Imperium herrscht mit eiserner Hand über die umliegenden Königreiche. Hier taucht dann der neue Verwalter Nesh-Tilan, ein ausgesprochen unangenehmer und gnadenloser Charakter mit einer ebenso unangenehmen Begleiterin im Land Patloren auf.
  Dort wohnt auch Sardev, ein Bauernsohn und der Held der Geschichte und weil Magie wie in vielen Fantasy-Romanen eine wichtige Rolle spielt, ist es auch hier so. Ein Wolf und ein Zauberer, hinter dem im Übrigen auch die Begleiterin Nesh-Tilans her ist, spielen dabei eine wichtige Rolle.
 
  Wie schon angedeutet, handelt es sich hier um weitgehend klassische Fantasy, bei der es ja nicht ungewöhnlich ist, dass Bösewichte gleich abgrundtief böse sind, Subtilität ist nicht die Stärke dieses Buches. Zumindest mit wenigen Ausnahmen.
  Frick wechselt immer wieder die Erzählperspektive zwischen seinen wichtigen Protagonisten, was dem Buch dann doch einen etwas moderneren Anschein gibt. Erzähltechnisch gibt es auch wirklich kaum etwas auszusetzen, Frick beherrscht das durchaus mit gewissen handwerklichen Können und auch der Spannungsaufbau funktioniert.
  Somit haben wir hier einen ordentlichen Roman im klassischen Gewand, allerdings ohne großartige Innovationen. Wer neue, originelle Ideen oder ausgefeilte Charaktere sucht, wird hier leider nicht fündig werden. Auch für recht junge Leser und sensiblere Gemüter ist das Buch nicht geeignet, gibt es doch einige, recht grausame und brutale Szenen.
  Klaus N. Frick gehört schon lange zur deutschen Szene der Science Fiction, insbesondere Perry Rhodan als Redakteur des Pabel-Moewig-Verlags. „Das blutende Land“ ist sein sechster Roman und der zweite Roman aus dem Fantasy-Genre und die Vorgeschichte zu „Sardev – Der Schatten des Friedens“ (2009, Baselisk Verlag).

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.