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Matz / Jef
Geronimo

Splitter
2017
Übersetzt von Harald Sachse
120 Seiten
ISBN-13: 978-3962190231
€ 24,80


Von Alfred Ohswald am 01.11.2017

  Geronimo war wohl der berühmteste Anführer der Apachen, die sich nicht zuletzt wegen der Unzugänglichkeit der Landschaft, die sie bewohnten, am längsten gegen die Weißen behaupten konnten. Sein ursprünglicher Name war Goyathlay, den er erst nach dem Kampf gegen mexikanische Soldaten änderte.
  Bald danach gerät diese Apachen-Gruppe mit Mangas Coloradas, Vitorio, Cochise und einigen weiteren auch mit den Weißen in Konflikt und wird bald von weit überlegenen Soldaten gejagt. Aber erst Apachen, die für die Weißen als Scouts in der Armee arbeiteten, sollten hauptverantwortlich für ihre Gefangennahme sein.
 
  Der Comic erzählt seine Geschichte möglichst realitätsnah und nimmt sich mit seinen 120 Seiten auch genügend Raum dafür. Zumindest, so weit die wenigen verlässlichen Quellen vertrauenswürdig sind. Da er sich so stark an den Überlieferungen orientiert, sind seine erzählerischen Freiheiten natürlich eingeschränkt. Die Geschichte bietet aber Dramatik genug.Wer sich aber nicht für das Schicksal der Indianer interessiert, sollte vielleicht besser die Finger von diesem Comic lassen.
  Wenn es eine schwache Seite dieses Comics gibt, sind es die Zeichnungen. Genauer gesagt, die Köpfe, genauer gesagt die Gesichter. Plagt sich so mancher Zeichner mit Pferden oder Kleidung herum, sind es bei Jef die Köpfe. Häufig erinnert deren Qualität an sogenannte Fanzines. Aber wem der Stoff interessiert, sollte sich davon nicht abhalten lassen. So schlimm ist es nicht.

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