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Jean-Luc Istin / Jesús Hervás Millán
Wiederauferstehung
Androiden 1
(Androides Volume 1: Résurrection, 2016)

Splitter
2017
Übersetzt von Swantje Baumgart
64 Seiten
ISBN-13: 978-3958395688
€ 15,80


Von Alfred Ohswald am 25.10.2017

  Zuerst gibt es einen Meteoriteneinschlag, bei dem zuerst eine mit Androiden besetzte Raumstation zum Absturz gebracht wird und danach Millionen Tote in New York zu beklagen sind. Diesen Einschlag beobachten drei Menschen. Ein Androide oder Roboter ermordet einen dieser Zeugen, was eigentlich aufgrund der Robotergesetze ((c) Isaak Asimov) unmöglich sein sollte.
  Eine der ermittelnden Polizistinnen ist Liv, eine der drei Hauptfiguren. Eine weitere ist Helen, eine der drei Zeuginnen und damit ein weiteres, potentielles Mordopfer. Und schließlich ist da noch Anna, die alle Anzeichen einer Schwangerschaft zeigt, obwohl die Menschen seit Jahrhunderten unsterblich und vor allem unfruchtbar sind.
  Wie sich herausstellen sollte, dreht sich im Endeffekt alles um dieses zukünftig mögliche Kind.
 
  Der Science-Fiction-Thriller „Androiden“ ist zwar der erste Teil von geplanten vier, aber absolut in sich abgeschlossen. Es gibt keinerlei Cliff-Hänger und wäre nicht die Verlagsankündigung, würde man nicht damit rechnen. Aber das schmälert keineswegs die äußerst hohe Qualität diese eigentlich gar nicht so umfangreichen Albums. Es steckt trotzdem eine geschickt konstruierte und trotz nicht übermäßiger Komplexität ausgesprochen spannende Geschichte drin, die wirklich gekonnt erzählt ist.
  Noch geglückter sind die Illustrationen und die Colorierung, teilweise sind hinter den Panels großflächige Bilder als Hintergrund, was sicher nicht nur recht aufwändig gewesen sein muss, sondern auch positiv zur Atmosphäre beiträgt. Die Zeichnungen haben bei einigen Frauengesichtern einen leichten Anflug von Manga-Stil, aber wirklich nur wenig und darum keineswegs störend. Sie tragen auch auffällige Gesichts-Schminke, die ein wenig an primitive Stammesbemalung erinnert. Angenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass sie leichter unterscheidbar sind.
  Übrigens: Das Titelbild passt so gar nicht zur Handlung.

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