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Michael Peinkofer
Phönix

Piper
2017
352 Seiten
ISBN-13: 978-3492703772
€ 15,-


Von Alfred Ohswald am 13.10.2017

  Es beginnt wie zahllose Fantasy-Epen, eine junge Hauptdarstellerin wächst in einem abgelegenen Dorf auf, das von einem unheimlichen Wald voller bedrohlicher Wesen, insbesondere den “Schnitter“, umgeben ist. Natürlich passiert etwas, in diesem konkreten Fall verschwindet ihr jüngerer Bruder und gemeinsam mit einem Freund macht sie sich auf die Suche nach ihm, mitten hinein in die bedrohliche, fremde Welt.
 
  Genau genommen ist es nicht Fantasy, sondern eine Post-Apokalypse-Geschichte, klassische „Coming of Ages“, für die Peinkofer wohl kaum einen Preis für Innovation bekommt. Aber in erster Linie kommt es bei einem Jugendbuch – und darum handelt es sich bei „Phönix“ eindeutig - mehr darauf an, ob die Geschichte gut und spannend erzählt ist und die Charaktere nicht zu simpel, wenn auch oft als etwas Klischeehaft und leider ausgesprochen Eindimensional beschrieben sind.
  Die Geschichte wird durchgehend von einer Perspektive erzählt, es gibt keinen Wechsel oder relevante Rückblenden in der Zeit. Peinkofer hat so nebenbei offensichtlich eine Vorliebe für Doppelnamen für die Bezeichnung mancher seiner Phantasiewesen, wie Hasenkatze oder Wolfsbär. Ein Buch oder besser gesagt, erster Teil vermutlich einer Trilogie für Leser, die einfach gestrickte, geradlinige Geschichten mögen. Man könnte fast sagen, das Gegenteil von „Game of Thrones“ & Co.

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