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Oskar Feifar
Gendarmentod

Gmeiner-Verlag
2017
277 Seiten
ISBN-13: 978-3839221136
€ 12,-


Von Alfred Ohswald am 10.09.2017

  Postenkommantant Strobel wechselt probehalber zur niederösterreichischen Kriminalpolizei. Dort muss er wieder ganz unten anfangen und so kommt es, dass er zur Bewachung in einer Bankfiliale sitzt. Und prompt stürmt bald ein Bankräuber herein, der allerdings etwas verunsichert wirkt. Strobel ist allerdings mindestens ebenso erschrocken und beginnt in seiner Panik auf den Räuber einzureden. Überraschend zeigt das Erfolg und Strobel kann etwas Anerkennung einsacken. Seinen neuen Partner bei der Kripo beeindruckt das allerdings leider recht wenig.
  Kurz danach werden auf der Südautobahn ein Bombentrichter und Leichenteile gefunden. Allerdings fehlen Kopf und Extremitäten. Ein Zusammenhang mit einer aktuellen Einbruchsserie oder Neonazis wird vermutet. Zuerst steht allerdings die nicht gerade einfache Identifizierung an. Schließlich ist man noch auf Blutgruppen, Zahnbefund ect. Angewiesen, DNA-Analyse gibt es noch längst nicht.
  Die Kripo-Beamten ahnen aber noch nicht annähernd, was ihnen in diesem Fall noch alles blühen sollte.
 
  Nun ist Strobel von Gendarmen zum Kriminalbeamten aufgestiegen und gerät gleich in einer großen Fall. Dieser Fall hat sich tatsächlich einst so ähnlich zugetragen und Autor Feifar baute dann seine Figuren mit geänderten Namen in das Geschehen ein.
  Stilistisch spielt Feifar manchmal mit der direkten Ansprache an den Leser etwas an Wolf Haas an, allerdings angenehm zurückhaltend. Sogar das für Haas so typische „Quasi“ taucht ein einziges Wer also den Brenner von Wolf Haas schmerzlich vermisst, kann hier eine sehr gut geeignete Ersatzdroge finden.

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