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Daniel Illger
Skargat
Der Stern der Mitternacht

Klett-Cotta
2017
616 Seiten
ISBN-13: 978-3608981247
€ 17,95


Von Alfred Ohswald am 19.08.2017

  Nach einer Einführung in die Handlung der vorhergehenden zwei Bände steigt dieser dritte Teil wieder deutlich früher im Zeitstrang der Handlung ein. Genauer gesagt mit Cay nach dem Tod Mykars. Dazwischen gibt es meist recht kurze Einblendungen dort wo der zweite Band bei den anderen Figuren endete.
  Mykar etwa ist mit seiner unheimlichen Begleiterin in der Hafenstadt angelangt, wo er im Gegenzug für wichtige Informationen einen Mord begehen soll. Vanice und Cay treffen später auch aufeinander und auch Justinius, seine Magd und der Totengräber sind unterwegs.
  Der Roman bewegt sich ungefähr auf dem Level des Vorgängers und erreicht ebenfalls nicht mehr die Qualität des ersten Teils. Ab und zu blitzt die Genialität Illgers aus aber sonst ist es weitgehend gute Durchschnittskost.
  Am Ende gibt es ein gewaltiges Gemetzel aber richtig zu Ende ist es damit nicht und Illger lässt nicht wenig der Handlung offen. Wer solche unaufgelösten Enden verabscheut, soll unbedingt die Finger von „Skargat“ lassen. Da ist das Ende der Fernsehserie „Die Sopranos“ befriedigend dagegen.

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