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Beate Maxian
Die Prater-Morde

Goldmann
2017
368 Seiten
ISBN-13: 978-3442484713
€ 9,99


Von Alfred Ohswald am 21.07.2017

  Im Wiener Prater werden nacheinander drei Obdachlose aufgefunden, die an Kreislaufversagen gestorben sind. Die Polizei nimmt kaum Notiz davon, doch Sarah Pauli, die Lokalreporterin des Wiener Boten wird darauf aufmerksam und beginnt zu recherchieren.
  Ein Foto, dass sie zu Gesicht bekommt, und das einen bekannten, aufstrebenden Steuerberater und Politiker zusammen mit einer Obdachlosen zeigt, regt ihren Verdacht zusätzlich an. Sarah beginnt auch hier, in einer völlig konträren Gesellschaftsschicht nachzuforschen, denn sie hegt nicht ganz unbegründet den Verdacht, dass der erfolgsverwöhnte Mann auf dem Foto und zwei seiner Freunde keine ganz weiße Weste ihr eigen nennen. Allerdings ahnt Sarah nicht, wie gefährlich und mächtig ihr Hauptverdächtiger ist.
 
  Seit die Heldin Maxins im vorherigen, sechsten Teil der Sarah-Pauli Krimis von der Kolumnen-Schreiberin über Übersinnliches in die Chronik des Wiener Boten gewechselt ist, spielt Esoterik eine etwas kleinere Rolle. Sonst unterscheiden sich diese Krimis nicht großartig und man kann ohne Probleme jederzeit einsteigen, es wird keinerlei Vorwissen vorausgesetzt. Handwerklich gekonnt geschrieben sind alle sieben bisherigen Teile.
  Generell ist es ja nicht gerade üblich, Journalisten oder Journalistinnen als Helden in Krimis vorzufinden. Üblicherweise sind sie ja sonst als eher unsympathische und lästige Charaktere präsent. Bei Maxian sind ohnehin häufig nur die wirklichen Bösewichte unsympathisch, selbst die in früheren Teilen wenig einnehmende Gesellschaftsreporterin ihrer Zeitung ist mittlerweile zu einer hilfsbereiten Kollegin mutiert, die Sarahs Respekt verdient.

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