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Britta Hasler
Das Sterben der Bilder

Gmeiner Verlag
2016
534 Seiten
ISBN-13: 978-3839218181
€ 12,99


Von Alfred Ohswald am 12.07.2017

  Einige Jahre nach der Jahrhundertwende treibt ein Serienmörder in Wien sein Unwesen, der berühmte Gemälde aus dem Kunsthistorischen Museum zum Vorbild nimmt. Dort arbeitet der junge Julius Pawalet als Saaldiener. Ihn zeichnet jedoch eine besondere Eigenschaft aus, er hat bei Gemälden ein fotografisches Gedächtnis und kann sich jederzeit selbst bei geschlossenen Augen jedes Detail in Erinnerung rufen.
  Der ermittelnde Polizist Lischka wird von ihm darauf hingewiesen, dass die Morde mit einigen Gemälden des Museums zusammenzuhängen scheinen.
 
  Anfangs fällt der ausgesprochen gekonnte Schreibstil und die interessant konstruierte Geschichte auf. Kleine Fehler in Details, wie Gendarmerie anstatt Polizei im historischen Wien, stören wahrscheinlich die Wenigsten. Allerdings stört schon eher, dass die Handlung trotz diesen schönen Stils langsam aber sich zu Längen neigt und gegen das Ende zu auch zunehmend Schwächen zeigt.
  Dies ist der erste Krimi von Britta Hasler, die sich bisher mit dem Schreiben von erotischen Romanen einen Namen gemacht hat. Glücklicherweise macht sich das in „Das Sterben der Bilder“ nicht bemerkbar. Schon eher, dass sie auch Kunstgeschichte studiert hat.

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