Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Gardner Fox / John Broome / Mark Millar / Mark Waid / Geoff Johns
Flash

Panini
2016
412 Seiten
ISBN-13: 978-3957989963
€ 34,99


Von Alemanno Partenopeo am 28.05.2017

  75 Jahre ist Flash alias Barry Allen schon alt, aber wer sich so schnell bewegen kann wie er, der altert kein bisschen! In einer der ersten Geschichten ist Flash ein ehrgeiziger Wissenschaftler namens Jay Garrick, der vor allem seine Freundin beeindrucken möchte und noch die Hermesflügel auf seinem Helm trägt. Das war im Januar 1940, als die Figur aus der Feder von Harry Lampert (Betty Boop, Popeye) das erste Mal das Licht der Welt erblickte. Der schnellste Mann der Welt bekommt aber alsbald einige Rivalen und Gegenspieler, die ihm das Leben als Frauenheld erheblich erschweren. Robert Kanigher war es, der den Reverse-Flash erstmals in bunt schillernden Farben zu Papier brachte und gegen den „schnellsten Mann der Welt“ antreten ließ. Erst ab den Fünfziger Jahren muss sich Flash als Barry Allen dann in das klassische enganliegende rote Gummikostüm zwängen, als den wir ihn heute kennen.
 
  In einer Geschichte von Carmine Infantino aus dem Jahre 1956 lernen wird den „menschlichen Blitz“ dann in echter Action kennen. Am Beginn des Silver Age entstanden erzählt Infantino die Geschichte eines Mannes, der selbst gerne Comics liest und für die Polizei von Central City als Wissenschaftler arbeitet. Die klassischen Gegner von Flash waren Fiddler, Shade, Captain Cold und der Denker, aber natürlich hatte Flash auch viele Verbündete und Freunde, die ihm immer wieder aus der Patsche halfen. In einer Geschichte von Gardner Fox bekommt Flash sogar Unterstützung von sich selbst: die Jay-Ausgabe hilft der Barry-Allen-Ausgabe beim Kampf gegen die Verbrecher aus.
 
  In „Ein Bräutigam zu viel“ von Julius Schwartz tritt endlich auch Professor Zoom auf den Plan. Der im selben Kostüm wie Flash auftretende Reverse-Flash ist in Gelb genauso schnell wie Barry Allen in Rot. Seinen ersten Auftritt hatte der gelbe Anti-Flash in The Flash 139 des Jahres 1963. Die Geschichte spielt aber im Jahre 2463, aus der sich Eobard Thawne in einer Zeitkapsel in das 20. Jahrhundert bugsiert. Reverse-Flash ist nicht nur gemeiner, sondern leider auch mächtiger als The Flash und zudem hat er ein 400-Jahre-Wissen über die Technik der Vergangenheit mit der unser Held aus dem 20. Jahrhundert nicht mithalten kann. Zudem eignet er sich in der vorliegenden Geschichte noch die Braut Allens, Iris Allen, an. Immerhin erfährt die Braut auf diese Weise von Allens Geheimidentität, die sie allerdings schon kannte, da Barry ja im Traum spricht. Kein Wunder, wenn man die ganze Zeit so schnell unterwegs ist!
 
  Der „Flash-Effekt“, eine Geschichte aus dem Jahre 1977 von Cary Bates, erzählt das Leben von Patty Spivot, der jungen Assistentin von Barry Allen, die bald zur jungen Miss Flash wird und wie schon Iris zuvor dem Geheimnis von Barry alsbald auf die Schliche kommt. Eine andere Inkarnation von Flash ist zudem Kid Flash, der in der vorliegenden Anthologie natürlich ebenfalls vorgestellt wird, sowie Bart Allen und Wally West. Zudem wird auch auf Erde 2 eingegangen in der Jay Garrick ein Flash ist, der direkt vom römischen Gott Merkur die Gabe des Supertempos verliehen bekam. In „unserer“ Dimension ist Flash hingegen der Flüchtling Bart Allen aus der Zukunft, der sich Bart Allen nennt, dessen wahre Identität aber „Bar-Torr“ ist.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.