Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Scott Snyder / James Tynion IV
Todesspiel
Batman: Bd. 7

Panini
2016
208 Seiten
ISBN-13: 978-3957989697
€ 12,99


Von Alemanno Partenopeo am 28.05.2017

  Der „Harlekin des Hasses“ aka Joker hat sich vom Puppenmacher in der Irrenanstalt Arkham Asylum das Gesicht abschneiden lassen und bringt Batman wieder an den Rande des Nervenzusammenbruchs. Durch ein Angstgas wacht Bruce Wayne immer wieder auf da er im Traum immer wieder seinen eigenen Tod erlebt. Die einen werden nur älter, die anderen werden besser und Batman versucht sein Bestes, hinter das Geheimnis zu kommen, denn das Gas verursacht bald auch bei den Bewohnern Gothams eine furchtbare Katastrophe: „es versetzt die Opfer einen Zustand der Sympathie zu Hass macht. (...) Freunde greifen Freunde an.“ Aber nicht nur, dass Batman bald ganz Gotham gegen sich hat, macht er auch noch eine schreckliche Erfahrung mit seiner Vergangenheit: er begegnet Joe Chill, dem Mörder seiner Eltern.
 
  „Na schön. Reden wir über Geschichte“, meint Batman zum Joker, der auf einem Leichenberg thront und einen Cocktail schlürft. Denn nicht nur die Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle in diesem „Todesspiel“, das Batman in eine grausame Spirale der Gewalt abtaucht. Der ultimative, finale Kampf des Jokers gegen den dunklen Ritter wird auch mit Wonder Woman und Superman der Justice League gegen Batman geführt. Und bald gehört dem Clownprinz des Verbrechens mit Hilfe des Gases ganz Gotham City und Batmans letzter Verbündeter ist sein Butler Alfred, die einzige „treue rechte Hand“ des dunklen Ritters, dem der Joker aber bald eben diese treue rechte Hand abreißt. Scott Snyders Storyaufbau, Capullos dynamische Zeichnungen oder Plascencias Kolorierung machen aus „Todesspiel“ ein Comic, das einem ob seiner Blutrünstigkeit noch lange in Erinnerung bleiben wird, denn aus jedem Spiel kann bald bitterer Ernst werden, wie die Geschichte zeigt.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.