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Brian Lumley
Necroscope I
Das Erwachen
(Necroscope I, 1986)

Blitz-Verlag
2000
Übersetzt von Andreas Diesel
173 Seiten
DM 19,90


Von Alfred Ohswald am 30.10.2000

  Der Chef einer kleinen Geheimdienstorganisation in den USA, die sich mit übernatürlichen Mitteln bei der Spionage beschäftigte, ist gestorben. Als sein Nachfolger Kyle in dessen Büro Papiere durchsieht, erscheint ihm eine Art Geist und erzählt ihm eine Geschichte.
  Es geht um einen Rumänen, der in seiner Kindheit ein altes Mausoleum im Wald fand und dessen untoter Bewohner ihm die seltsame Fähigkeit verlieh, Wissen aus Leichen herauszuholen. Mit dieser Fähigkeit macht er im kommunistischen Moskau Karriere. Doch er will mehr erfahren, und so kehrt er im Urlaub in seine Heimat zurück um wieder den alten Vampir in seinem Grab aufzusuchen.
  In Amerika lebt zur selben Zeit ein Junge namens Harry Keogh, der ebenfalls mit einer besonderen Gabe ausgestattet ist.
 
  Mit diesem ersten Teil ist diese erfolgreiche Endlosserie des Engländers Lumley auch in deutscher Sprache gestartet. In diesem ersten Teil, in dem man in erster Linie die Vorgeschichte zweier Charaktere erfährt, bestätigt sich das negative Klischee über Endlosserien zumindest noch nicht. Das Buch kann sich durchaus mit den besseren Horrorromanen der letzten Zeit messen. Sicher kein literarischer Meilenstein aber rundum gelungene, spannende Unterhaltungslektüre für Liebhaber des Genres. Allerdings sollte man nicht empfindlich sein, weil den Leser gleich im 2. Kapitel eine ziemlich deftige Szene erwartet.
  Der Preis ist für gute 170 Seiten allerdings nicht unbedingt günstig. Das Ende kündigt, für eine Serie durchaus passend, die folgenden Geschehnisse an, und lässt den Leser nach dem 2. Teil fiebern, sofern er sich von der Geschichte und ihren Figuren in ihren Bann ziehen ließ.

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