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Hanser
2017
Übersetzt von Ragni Maria Gschwend
400 Seiten
ISBN-13: 978-3446254664
€ 25,-


Von Alfred Ohswald am 14.04.2017

  ER starb in den Flammen einer in seinem Museum ausgebrochenen Feuersbrunst in einem Sarg mit einem Stahlhelm auf dem Kopf und einer Samuraimaske im Gesicht schlafend. In diesem Museum befanden sich zahllose von ihm gesammelte Kriegsutensilien, vom verrosteten Schwert bis zum U-Boot.
  Luisa wird beauftragt, den Nachlass zu ordnen, von den unzähligen Notizen bis zu den Kriegsgeräten. Dabei philosophiert sie über SEINE Vergangenheit und SEINE Gedanken, SEINE Kindheit in Triest, das einzige KZ in Italien in Risiera oder auch die Vergangenheit ihrer jüdischen Vorfahren.
 
  Handlung gibt es in diesem Roman ausgesprochen wenig, es sind mehr philosophische Gedanken, meist über die Vergangenheit und den rätselhaften und reichlich eigenartigen Verstorbenen. Diese Gedanken mäandern dahin, springen von SEINEN zu ihren Überlegungen und Erinnerungen und wieder zurück. Ein Buch für Leser, die sich für mehr oder weniger tiefschürfende Gedanken abseits des Mainstream begeistern können. In jedem Fall kein leicht verdaulicher Lesestoff.

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