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Dagmar Fohl
Alma

Gmeiner Verlag
2017
219 Seiten
ISBN-13: 978-3839220726
€ 18,--


Von Alfred Ohswald am 13.08.2017

  Aaron und Leah Stern erwarten ein Kind, doch der Druck des Naziregimes auf Juden nimmt immer stärkere Ausmaße an. Darum sind sie erleichtert, als sie eine Passage auf deinem Schiff ergattern können. Doch das Kind kommt zu früh und muss ins Spital unter der vermeintlichen Elternschaft eines befreundeten, nichtjüdischen Paares. Aaron und Leah können es sich, trotz Leahs Widerstand nicht leisten, das Schiff zu versäumen. Und so beginnt der Irrweg des Familie Stern.
 
  Diese Odyssee des jüdischen Cellisten Aaron durch die Hölle des nationalsozialistischen Deutschland ist ein ungewöhnliches Buch für den Gmeiner-Verlag, da es wohl kaum als Krimi zu bezeichnen ist, sondern ein jüdisches Schicksal kurz vor, während und nach der Nazizeit beschreibt. Dagmar Fohl scheibt dabei in ausgesprochen kurzen, ausgesprochen unkomplizierten Sätzen, unkapriziös und prägnant, auf den Punkt gebracht und ohne irgend welche Ausschweifungen. Nur so sind die vielen, oft hochdramatischen Ereignisse auf diesen relativ wenigen Buchseiten unterzubringen.
  Erzählt wird alles aus der Ich-Perspektive mit nicht allzu vielen Dialogen, was der Dramatik aber keineswegs schadet.

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