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Agnès Ledig
Das einzige, was jetzt noch zählt
(Pars avec lui, 2014)

dtv
2016
Übersetzt von Lisa-Maria Rust
360 Seiten
ISBN-13: 978-3423216852
€ 15,40 (A) € 14,90 (D)


Von Manuela Sokele am 29.01.2017

  In „Das einzige, was jetzt noch zählt“ erzählt Agnès Ledig die Geschichte von Romeo und Juliette. Romeo ist ein Feuerwehrmann, der nach einem schweren Unfall in das Krankenhaus eingeliefert wird, in dem Juliette Krankenschwester ist.
 
  Die beiden finden gleich den richtigen Draht zueinander und führen zahlreiche persönliche Gespräche. Doch nicht Romeo und Juliette werden ein Paar, sondern seine Schwester und ihr Arbeitskollege. Denn Juliette ist verheiratet und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby. Als Romeo aus dem Krankenhaus entlassen wird und zur Reha muss, schreiben die beiden einander noch einige Zeit lange, gefühlvolle Briefe. Doch die beiden verlieren sich aus den Augen, als Juliettes Mann den Kontakt unterbindet.
 
  Drei Jahre später treffen sie durch Zufall wieder aufeinander. Juliette ist schwanger; auf den ersten Blick scheint alles in bester Ordnung zu sein. Doch der Schein trügt. Juliette wird von ihrem egoistischen Ehemann vergewaltigt und verliert das Baby. Erst nach einem langen, schwierigen Weg kommt es zum Happy End.
 
  Agnès Ledig zeigt uns in „Das einzige, was jetzt noch zählt“ auf ihre bekannt gefühlvolle Weise wie nahe Freud und Leid oft beieinander liegen und wie schwer es dann ist, die schweren Zeiten durchzustehen, um die guten wieder genießen zu können. Ein Roman voller Emotionen, der nicht kitschig, aber wunderschön ist.

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