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Meredith Finch
Wonder Woman - Göttin des Krieges. Teil 3/3
Auferstehung
(Wonder Woman 48-52)

Panini
2016
148 Seiten
ISBN-13: 978-3741600258
€ 16,99


Von Alemanno Partenopeo am 14.12.2016

  Phenyklidin alias PCP streut Maru in die wartende Menge, die sofort auf Wonder Woman aggressiv reagiert, obwohl sie ihnen doch helfen wollte. Dr. Maru will in „Operation Poison“ ihre terroristischen Ziele verwirklichen, aber Wonder Woman packt sie breitenwirksam im Großformat am Kragen und stoppt ihren Größenwahnsinn. Doch nach dieser Episode beginnt erst der eigentliche Wahnsinn, denn Zeke, die Reinkarnation des Zeus, wird einerseits von Hekate, andererseits von Hera begehrt und Wonder Woman muss zwischen den beiden mächtigen Olympierinnen für Gerechtigkeit sorgen. Diana ist ja nur eine Amazone, aber sie Ares, dem Gott des Krieges schon seinen Platz streitig gemacht und damit ziemlich viel Wirbel im Olymp verursacht. Als Zeke erkrankt, versucht Wonder Woman den Kleinen vor den Zugriffen der anderen zu retten, denn er ist auch ein Verwandter von ihr.
 
  „Familienbande“ heißt nicht umsonst ein Kapitel dieser fesselnden Story um Diana, die Göttin des Krieges, die von Meredith Finch und David Finch gekonnt umgesetzt wurde. Denn es geht um Zugehörigkeiten: als geborene Amazone ist Wonder Woman keine Olympierin und folglich auch nicht göttlich. Auch die Zyklopen haben ihren Auftritt in diesem von antiken Mythen wimmelnden Comic, denn sie arbeiten für Hephaistos und sind in Ketten gefangen. Wonder Woman hat auch mit diesen Kreaturen Mitleid, doch als sie Hekate die Sphären aus deren ihrer Welt vorlegt, erfährt sie erst, was sie wirklich getan hat: es sind ihre Augen! Und davon haben sie jeweils ja nur eines. In der Tartarus-Grube, die sich an jene anpasst, die sie besuchen, werden alle Ängste des Besuchers individuell belebt und erscheinen wirklich. Wonder Woman kann sich nur schwer den Halluzinationen erwehren, so realistisch erscheinen sie, darunter auch ihre Liebesgeschichte zu Superman oder die Manipulation eines Skelettes von Zeke. Aber auch Hera versucht Wonder Woman zu manipulieren. „Du bist genau wie ich...sehnst dich so sehr nach Liebe...dass du die Lüge glaubst“, faucht Hekate Wonder Woman an und erst jetzt erkennt sie ihren Irrturm.
 
  Hera hat die Kunst durch Liebe zu manipulieren von ihrem Mann gelernt, Wonder Womans Vater: Zeus. „Zeus war darin der Allerbeste“, sagt Hera. Die Bewunderung von Millionen von Frauen ist ihr wichtiger als die Bewunderung ihrer eigenen Kinder. „Du bist das Ergebnis von Lüge und Betrug, nichts weiter. Hast du geglaubt ich würde das je vergessen oder jemals vergeben?“, frägt Hera Wonder Woman und diese kennt die Antwort bereits. „Dein fehlgeleiteter Glaube an die Liebe macht es so leiht dich zu manipulieren“, vernichtende Worte aus Heras Mund. Aber Wonder Woman trifft dann doch richtige Entscheidung.

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