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Alexander Thon
Burgen am Mittelrhein
Festungen, Burgen und Schlossareale erzählen Geschichte, Burgenforscher Alexander Thon lädt zu einer besonderen Zeitreise ein

Sutton Verlag
2016
119 Seiten
ISBN-13: 978-3954006991
€ 19,99


Von Andreas Rüdig am 26.10.2016

  Der Mittelrhein ist die Region zwischen Koblenz und dem Raum Bonn. Auf einer Strecke von rund 125 Kilometern gab es im Mittelalter dort mehr als 60 Wehranlagen. Manchen von ihnen sind auch heute noch erhalten, einige schon wieder verschwunden. Die Burg Drachenfels bei Königswinter ist sicherlich die bekannteste davon. In diesem Bildband werden Anlagen wie Ehrenfels, Fürstenberg, Andernach und Hammerstein vorgestellt.
 
  Das Buch folgt dabei der vertrauten Vorgehensweise. Zuerst gibt es Danksagung, Bildnachweis sowie die Einleitung. In den folgenden Kapiteln werden dann Burgen mittels Schwarzweiß-Fotografien sowie dazugehöriger Bildunterschrift vorgestellt. Die Kapitel tragen die Überschrift „Burgen am Westufer des unteren Mittelrheins“, „Burgen am Ostufer des unteren Mittelrheins“, „Burgen am Westufer des oberen Mittelrheins“ sowie „Burgen am Ostufer des oberen Mittelrheins“.
 
  Unangenehm dabei: Es werden zwar unterschiedliche Burgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln (auch hinsichtlich ihrer Innenausstattung) beschrieben – die Übergänge zwischen den einzelnen Burgen sind aber so fließend, daß der Leser schon aufpassen muß, um nicht die Überblick zu verlieren, welche Burg er gerade betrachtet.
 
  Vereinzelt gibt es doppelseitige Abbildungen. Ein bis zwei Fotos pro Seite sind aber die Regel. Sie stammen aus der Zeit der Jahrhundertwende bis etwa zum Jahre 1975. Die Reproduktionstechnik ist aber zum Glück so weit gediehen, daß sich bei der Wiedergabe aber keine Unterschiede erkennen lassen.
 
  Thon stammt aus Lahnstein. Der Historiker gilt als renommierter Burgenforscher. Es gelingt ihm, die Burgen anschaulich vorzustellen. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1.000 Worte. So sagt es der Volksmund. Der optische Eindruck steht hier also im Vordergrund, nicht so sehr die sprachliche Wiedergabe von Informationen. Die sollte man bei der Lektüre des Buches schon im Hinterkopf behalten – ansonsten könnten man schon ansonsten des vermeintlich geringen Informationsgehaltes enttäuscht sein. Alles in allem hinterläßt das Buch aber einen guten Eindruck.

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