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Graham Masterton
Der Atem der Bestie
(Charnel House, 1978)

Festa
2012
256 Seiten
ISBN-13: 978-3865521354
€ 12,80


Von Alfred Ohswald am 14.08.2016

  Ein alter Mann erschient beim Gemeindeangestellten John Hyatt am Amt und berichtet ihm, in seinem Haus wäre ein seltsamer Atem zu hören. Hyatt glaubt ihm natürlich nicht, besucht ihn dann aber neugierig geworden doch abends zusammen mit einem Arbeitskollegen. Tatsächlich hört man ein Atmen hinter den Wänden und als Hyatt versucht, die atmende Person anzusprechen, wird sein Kollege von einer übernatürlichen Macht angegriffen.
  Nach einem weiteren, noch dramatischeren Unglücksfall, taucht die Vermutung auf, es hätte etwas mit indianischer Magie zu tun. Hyatt sucht mit einer Freundin einen Medizinmann auf, um ihn um Hilfe zu bitten. Von ihm erfahren sie, dass sie es mit einem überaus mächtigen Dämon zu tun haben.
 
  Masterton ist ein routinierter Vielschreiber und so ist an dem Horror-Roman in Beziehung handwerkliches Können wenig auszusetzen. Hohe Literatur wird bei diesem Thema ohnehin kaum jemand erwarten und das Erzähltalent und die Charakterbeschreibungen etwa eines Stephen King sollte man auch nicht unbedingt erwarten. Aber gute Unterhaltungslektüre durchaus, auch wenn einiges recht klischeehaft daherkommt. Der erste Teil des Romans ist besser gelungen, da mehr Spannung als die spätere Action schlicht die Leser mehr bei der Stange hält.
  Obwohl ziemlich häufig Personen und sonstiges aus der Geschichte der Indianer erwähnt werden, passiert dem Autor gerade dabei ein ordentlicher Schnitzer. Bei einer Foltermethode aus der Frühzeit der Indianer, lang vor dem Auftauchen der Weißen, spielt ein Pferd eine wichtige Rolle. Nur woher sie damals ein Pferd nahmen, erklärt Masterton nicht…

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