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Heiger Ostertag
Akte Verdun

Gmeiner Verlag
2016
311 Seiten
€ 11,99


Von Klaus Makollus am 29.07.2016

  Man schreibt das Jahr 1916. Deutschland befindet sich mitten im Ersten Weltkrieg. In dieser Situation kehrt Hauptmann Wedigo von Wedel von einem Einsatz in England nach Berlin zurück. Von Chef des deutschen Nachrichtendienstes erhält er einen neuen Auftrag. Er soll an die Westfront nach Verdun, um dort Sabotageaktivitäten aufzuklären und einen Spion und Verräter aufzudecken.
  Ostertag war Luftwaffenoffizier, bevor er Germanistik, Geschichte und Nordgermanische Philologie in München und Freiburg studierte. Seit den `90er Jahren ist er als Autor, Schriftsteller und Historiker in Forschung und Lehre tätig. Bei diesem beruflichen Hintergrund ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß es hier um militärische Themen geht.
  Die Verlagswerbung preist die Geschichte als "Historischen Kriminalroman" an. Angereichert um eine Liebesgeschichte werden hier tatsächlich Delikte wie Mord, Körperverletzung, Sachbeschäftigung, Freiheitsberaubung und vieles mehr gegangen. Im Vordergrund steht hier aber die Spionageabwehr. Möglicherweise wären deshalb auch Begriffe wie Agenten-Thriller für diesen Roman angebracht.
  
  Berlin, Verdun, Wilhelmshaven - die Schauplätze wechseln genauso häufig wie die Nebenfiguren - die Hauptfiguren bleiben. Ob es möglich gewesen wäre, die Geschichte zu straffen und zu kürzen, sei einmal dahingestellt. Auch wenn teilweise der Eindruck entsteht, daß Handlungsstränge nicht komplett zu Ende erzählt werden, gefällt das Buch trotzdem. Fängt einmal mit dem Lesen an, möchte man auch nicht mehr damit aufhören.

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