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Claudia Rossbacher
Steirernacht

Gmeiner Verlag
2016
278 Seiten
ISBN-13: 978-3839219263
€ 10,99


Von Alfred Ohswald am 24.06.2016

  Ein Familienmord reißt die Grazer Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann mitten in der Nacht aus dem Schlaf und mit dem Auto in die Provinz. Ein Ehepaar und ihr kleiner Sohn wurden in ihrem Haus erschossen, nur die 13jährige ältere Tochter konnte entkommen und bei ihrem Onkel im Nachbarhaus Zuflucht finden. Der erste Verdacht lautet auf erweiterten Selbstmord, wird aber aufgrund der Tatumstände bald verworfen.
  Bei den Recherchen stellt sich heraus, dass der Familienvater hoch verschuldet war und die Tochter in einen älteren Mann verliebt ist, der sie auf recht zwielichtige Art auszunutzen scheint.
 
  Seit dem auch für den ORF verfilmten „Steirerblut“ läßt Claudia Rossbacher ihre LKA-Ermittlerin Sandra im österreichischen Bundesland Steiermark Verbrecher jagen. Mit „Steirernacht“ bereits zum sechsten Mal.
  Der kurzweilige und geradlinige Krimi bietet zwar keine allzu großartigen Überraschungen, gängelt die Leser dafür auch nicht an der Nase herum, indem er alle paar Seiten einen neuen Verdächtigen nahelegt. Hier kann man durchaus richtig raten, ohne wie bei Agatha Christie um sieben Ecken denken zu müssen.
  Leider üblich, deshalb aber nicht unbedingt besser, sind Einstreuungen aus dem Privatleben der Helden. Hier handelt es sich dabei um das etwas verkorkste und voraussehbare Liebesleben der Heldin, dass so rein gar nichts mit dem Fall zu tun hat. Aber der Teil bleibt glücklicherweise überschaubar.

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