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Jules Verne
Die Leiden eines Chinesen in China
(Les tribulations d’un chinois en Chine, 1879)

Aischines Verlag
2015
264 Seiten
ISBN-13: 978-3738769128
€ 38,90


Von Andreas Rüdig am 25.05.2016

  Kin-Fo ist ein reicher Chinese, der sich den Lastern des Müßiggangs und der Langeweile hingibt. Eines Tages erfährt er, daß er pleite und ruiniert ist. Also möchte er sich entleiben. Zu feige, die Hand selbst an sich zu legen, bittet er den befreundeten Philosophen Wang, dies für ihn zu übernehmen. Würde man das heute einen Auftragsmord oder Beihilfe zum Selbstmord nennen? Keine Ahnung. Wichtiger ist vielmehr, daß der familiennamenlose Kin-Fo kurze Zeit später erfährt, daß er eben doch nicht pleite, sondern immer noch Multimillionär ist.
  Kin-Fo hat eine Lebensversicherung abgeschlossen. Die Versicherungsgesellschaft möchte den Mordanschlag verhindern. Aber auch Kin-Fo möchte seinen Mörder stoppen.
  
  Dies ist ein Roman, wie er für Jules Verne typisch ist. Das zeigt sich nicht nur an den überlangen Überschriften der Kapitel oder den reichlich vorhandenen gezeichneten Illustrationen.
  
  Die Geschichte beschreibt eine Reise - die Handlung ist also kein Zukunftsroman, sondern eine Abenteuergeschichte. Es gibt den Hauptdarsteller nebst Diener und zwei Versicherungsagenten, die sie auf einer Reise durch China begleiten. Kennen wir ähnliche Konstellationen nicht aus anderen Verne`schen Romanen? DIe Geschehnisse spielen an exotischen Schauplätzen.
  
 Wie gut die Handlung (für damalige Verhältnisse) recherchiert ist, sei einmal dahingestellt. Der Anfang wirkt auf jeden Fall konstruiert. Der Rest bietet die Art guter Unterhaltung, wie wir sie von Verne gewohnt sind.

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