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Lilo Schwarz
Waite Tarot für Einsteiger

Königsfurt-Urania Verlag
2016
136 Seiten
ISBN-13: 978-3868265446
€ 19,99


Von Alemanno Partenopeo am 16.05.2016

  Zu jeder Tarotkarte finden Sie in diesem schönen Set mit extra-großen Karten zwei Texte, einen „light“, der den Suchenden direkt anspricht und einen Vorschlag zur Problemlösung macht und einen „kompakt“, der jede Karte aus ihrer Bildsymbolik heraus bespricht, aber auch Impulse, die einem beim ersten Betrachten der gezogenen Karte einfallen, anspricht. Die 78 Kartenbilder und das Booklet sprechen also sowohl den Verstand, als auch das Herz an und genauso kann die Frage, die man an das Tarot stellt, wohl auch am besten beantwortet werden.
 Das Waite-Smith-Deck
  Es können sowohl bewusst Karten gezogen werden als auch eine Spezielle ausgesucht werden, dann beide nebeneinander gelegt und verglichen werden: so kommen Bewusstes und Unbewusstes gleichberechtigt zur Geltung. Weitere Legeformen und Tipps befinden sich im hinteren Teil des Buches. Arthur Edward Weite, der die vorliegenden Karten gestaltete, war ein Gelehrter und Okkultist, der im Tarot und seiner Symbolik eine Art Alphabet des Unbewussten sah. Waite lebte von 1857 bis 1942 überwiegend in England und war Mitglied des Ordens der Goldenen Morgenröte. Die bildliche Umsetzung der vorliegenden Karten stammt aber von der in Jamaika aufgewachsenen Amerikanerin Pamela Colman Smith, die die Karten 1910 durch den Verlag Rider & Co in Umlauf brachte.
 Besonderheiten des Waite Decks
  Waite hat die Karten VIII und XI der großen Arkana ohne Begründung vertauscht, früher war VIII Gerechtigkeit und XI die Kraft. Die Karte XIX Sonne zeigt in den alten Decks zwei Kinder, die versöhnt unter der Sonne spielen. Die Karte VI die Liebenden zeigt im alten Tarot unter Amors Pfeil einen Jüngling, der zwischen Mutter und Geliebter wählen muss. Insgesamt gilt auch beim Tarot wie bei allem anderen: weniger ist mehr. Je mehr man sich mit einer Karte auseinandersetzt, dessen tiefer kann man auch in sein eigenes Unterbewusstes eintauchen. Die Karten bieten so viele Details, dass man sich auch mit einer einzigen Karten stundenlang beschäftigen kann, es macht also wenig Sinn, mehrere an einem Tag zu ziehen, besser ist es da schon, eine Tageskarte zu wählen oder sich von der Karte wählen zu lassen.

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