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Christoph Spielberg
Man stirbt nur dreimal

be.bra verlag
2015
272 Seiten
ISBN-13: 978-3898095396
€ 9,95


Von Andreas Rüdig am 15.05.2016

  Als ein Patient von Oberarzt Dr. Felix Hoffmann stirbt, kommt dies nicht überraschend und unerwartet. Der Mann war also schwer krank. Warum also die vielen Nachfragen? Nur Hoffmann - obwohl er im Dienstplan eingetragen war - in dieser Nacht nicht erreichbar war? Und warum kann sich der Chefarzt nicht an den Patienten erinnern, obwohl er ihn über Monate betreut hat? Ungereimtheiten gibt es viele. Und plötzlich ist Hoffmann Hauptverdächtiger gleich in zwei Mordfällen.
  
  Die Handlung spielt zur Zeit des Bürgerkrieges in Jugoslawien. Ein Handlungsstrang ist auf dem zerbrechenden Balkan angesiedelt, einer in der bundesdeutschen Hauptstadt. Beide Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben. Die Ereignisse in Jugoslawien sind so gut wie möglich recherchiert und werden glaubwürdig erzählt.
  
  Spielberg ist Facharzt für Innere Medizin. Seit seiner Zeit als Oberarzt an einem Berliner Universitätsklinikum arbeitet er als niedergelassener Arzt und freiberuflicher Schriftsteller. Dieser berufliche Hintergrund seines Autoren ist dem Buch natürlich wohltuend anzumerken. Kenntnisreich und anschaulich kann Spielberg (ob er wohl häufig auf seinen Namensvetter, den amerikanischen Regisseur Steven Spielberg, angesprochen wird?) dies natürlich in die Handlung einfließen lassen. Schuster, bleib bei deinem Leisten - es ist schon ratsam, wenn Kriminalschriftsteller über ein Milieu schreiben, in dem sie sich auch auskennen. Nur so kann die Handlung authentisch wirken.

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