Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Martina Kempff
Die Teufelsbraut zu Aachen

Meyer & Meyer
2015
187 Seiten
ISBN-13: 978-3898999106
€ 9,95


Von klaus Makollus am 15.05.2016

  Der Teufel lebt am liebsten in Aachen. Und das hat einen romantischen Grund. Er ist nämlich der betörenden Wassernymphe Camena schon seit Jahrtausenden verfallen. In der Gestalt des römischen Gottes Faunus folgt er ihr in das schweflige Sumpfland. Doch erst heute erzählt er, warum er sich in den christlichen Höllenfürsten verwandelt mußte.
  
  Dies ist Band 4 der edition sagenhaft. Nach Angaben des Verlages sind Eifel und Niederrhein voller Mären, Mythen und Legenden. Die beiden Regionen im deutsch-belgisch-niederländischen Grenzgebiet eigenen sich offensichtlich hervorragend für Geschichten rund um Gespenster und Spuk, phantastische Volkssagen und folkloristische Geschichten.
  
  Kempff arbeitete als Redakteurin und Reporterin für verschiedene überregionale Zeitungen und Zeitschriften, bevor sie Schriftstellerin wurde.
  
  Die Geschichte / Handlung ist eine Verquickung aus Liebesgeschichte, historischem Roman und diversen Volkssagen. Sie ist so liebevoll und anschaulich geschrieben, daß sie eigentlich nur von einer Frau stammen kann. Männer sind da meistens doch ein wenig sachlicher und nüchterner. Die Handlung wird aus der Perspektive eines Ich-Erzählers geschildert und hat so eienn individuellen und subjektiven Anstrich.
  
  Der Verlag Meyer & Meyer ist für seine sportwissenschaftlichen Bücher bekannt. Es ehrt ihn sicherlich, daß er sich in ein Genre wagt, das oft leider nur ein Schattendasein führt.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.