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Benedict Wells
Vom Ende der Einsamkeit

Diogenes
2016
368 Seiten
ISBN-13: 978-3257069587
€ 22,-


Von Alfred Ohswald am 12.04.2016

  Jules ist das jüngste von drei Geschwistern. Seine Schwester heißt Liz und der älteste Bruder Marty. Als Jules 11 Jahre alt ist, haben seine Eltern einen tödlichen Autounfall während eines Aufenthaltes in Frankreich. Die drei Geschwister landen daraufhin in einem Internat.
  Jules entwickelt sich ein wenig zu einem Außenseiter und verliebt sich vergebens in seine Mitschülerin Alva, die schöne Liz zu einer zu exzentrischen jungen Frau mit zahlreichen Männer- und Drogenerfahrungen und Marty zu einem Nerd. So schlägt sich jeder von ihnen mehr oder weniger erfolgreich durch die Schulzeit.
  Nach der Schule ist nur Marty wirklich erfolgreich, Jules schlägt sich leidlich durchs Leben und Liz versinkt im Drogensumpf.
 
  Die erste Hälfte von Benedict Wells' Buch ist ein Familienroman, dessen Stil an einige angloamerikanische Autoren erinnert. Flott und unprätentiös treibt er die Geschichte mit relativ wenig Psychologisiererei, dafür einiger Philosophiererei voran. Die drei Geschwister sind allesamt interessante Charaktere, über deren Erleben man mit Vergnügen mehr erfährt.
  Ab etwa gut der Hälfte wandelt sich der Roman zunehmend in einen Liebesroman zwischen Jules und Alva. Ab da spielt dann Partnerschaft und alles was damit zusammenhängt die Hauptrolle.

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