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Roman Klementovic
Immerstill

Gmeiner-Verlag
2016
309 Seiten
ISBN-13: 978-3839218884
€ 12,99


Von Alfred Ohswald am 22.02.2016

  Lisa wohnte seit einiger Zeit in Wien, als aber ihre Schwester Maria und ihre Freundin Nathalie verschwinden, fährt sie wieder in ihren Heimatort Grundendorf im niederösterreichischen Marchfeld, um dem Verschwinden der Beiden nachzugehen. Einige Jahre zuvor verschwanden zwei Bekannte Marias und sie und ihre Freundin forschten ständig nach, was mit ihnen geschehen war.
  Bald wird Nathalies misshandelte Leiche aufgefunden und Lisa schlägt immer wieder Feindseligkeit von einigen Dorfbewohnern entgegen.
 
  „Immerstill“ ist ein völlig anderer Roman als Klementovics Debüt „Verspielt“. War „Verspielt“ ein temporeicher Thriller, so ist „Verspielt“ ein Krimi mit viel psychologischen Tiefgang, der sich deutlich mehr Zeit lässt. Es ist allein schon bemerkenswert, wenn ein neuer Autor das Risiko eingeht und nicht eine oder mehrere erfolgreiche Hauptfiguren wiederzuverwenden, sondern eine völlig andere Art Roman abliefert. Auch die Antiheldin Lisa ist in ihrer Zickigkeit und Hysterie nicht gerade alltäglich.
  Natürlich riskiert Klementovic damit, Leser zu vergrämen, die etwas ähnliches wie im Erstling „Verspielt“ erwarten aber grundsätzlich ist die Risikobereitschaft lobenswert.

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