Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Herbert Rohrer
Wurzelfleisch

Emons Verlag
2015
240 Seiten
ISBN-13: 978-3954517404
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 19.02.2016

  Ein Selbsterfahrungstrip mit jeder Menge Drogen durch Indien brachte ihm den Spitznamen Mekong ein, als er wieder in seinen Heimatort in der Oststeiermark zurückkehrt. Dort steigt er auf Alkohol um, allerdings regelmäßig und in rauen Mengen.
  Auf dem Heimweg von örtlichen Gasthaus stürzt er eines Nachts drei Mal und wird dabei beinahe überfahren. Er hört auch komische Knaller, bring sie aber mit nichts besonderem in Zusammenhang. Erst als er am nächsten Tag erfährt, dass der Pfarrer ermordet wurde, dämmert ihm, woher die Knaller kamen.
  Als er sich etwas umhört, erfährt er allerdings, dass bei einem Autounfall vor einigen Jahren, bei dem ein junger Bursche starb und sein Beifahrer im Rollstuhl landete, nicht alles mit rechten Dingen zuging. Erst deutlich später merkte er einen Zusammenhang zwischen den beiden Unglücksfällen.
 
  Der Autor kann wirklich stolz auf sein Erstlingswerk sein. Neben wirklich gut passenden Lokalkolorit der Provinz in der Oststeiermark und einem ebenso gut erzählten Krimi mit durchgehenden Spannungsbogen ohne Längen, zeichnet es sich besonders durch eine wirklich originelle Hautfigur aus. Und das ist im an originellen Hauptfiguren wahrlich nicht armen Krimi-Genre wahrlich eine Kunststück.
  Vom Start weg ein Meisterwerk kann sich „Wurzelfleisch“ mit den Besten des Genres im deutschsprachigen Raum messen. Obwohl es sich keineswegs im Stil an einen der bekannten Autoren anlehnt.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.