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Jeremy Robinson
Nemesis
(Project Nemesis)

Festa
2015
Übersetzt von Jürgen Bullin
416 Seiten
ISBN-13: 978-3865523839
€ 13,95


Von Alfred Ohswald am 03.02.2016

  Ein General entdeckt den gefrorenen Leichnam eines riesiges, fremdartigen Wesens in einer Höhle in Alaska und reißt es sich unter den Nagel. Bald darauf geht er in den Ruhestand und mit dem Wesen zu einen Gentechnikfirma. Dort plant man die Gene des Wesens für beschleunigtes Wachstum vom Transplantationsorganen zu verwenden. Auch der General selbst benötigt ein neues Herz und hat deshalb großes Interesse am Erfolg dieser Forschung.
 
  Jon Huston ist Ermittler der recht obskuren Sonderabteilung von „Homeland Security“ für paranormale Aktivitäten und in Maine unterwegs, um einer angeblichen Sichtung Bigfoots nachzugehen. Dabei stolpert er zuerst über eine wütende Schwarzbärin und dann über den örtlichen, weiblichen Sheriff Ashley Collins.
  Zusammen mit ihr stößt er dann auf einen geheimnisvollen Stützpunkt und dort in Teufels Küche. Sie werden von Söldnern verfolgt, können entkommen und zu dem Stützpunkt gelangen. Vorher laufen sie aber noch eine Monster mit übermenschlichen Kräften über den Weg, dass sich ebenfalls an ihre Spur heftet.
 
  „Nemesis“ ist ein klassischer, amerikanischer Monster-Thriller, ganz in der Tradition von Godzilla. Nur wächst hier das Monster unablässig in noch etwas größere Dimensionen. Der Schreibstil ist geradlinig und schnörkellos. Als literarisches Fastfood nicht übel gelungen. Die Figuren passen in dieses Schema hinein. Mainstream, hart an der Grenze zum Klischee aber noch nicht eindeutig darüber hinaus. Für manche Action-Szene trifft das aber sehr wohl zu. So schafft es der Held gegen das Ende zu, mit einem Wingsuit in einen fliegenden Hubschrauber zu landen.

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