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James Carlos Blake
Das Böse im Blut
(In the Rogue Blood)

Heyne
2015
Übersetzt von Matthias Müller
448 Seiten
ISBN-13: 978-3453676848
€ 9,99


Von Alfred ohswald am 25.01.2016

  Die zwei Brüder Edward und John wachsen in einer ausgesprochen gewalttätigen Familie auf. Als sie schon ziemlich erwachsen sind, erschießt einer von ihnen eines Tages ihren Vater bei einer Auseinandersetzung. Ihre Mutter und ihre Schwester verschwinden und so machen auch sie sich auf den Weg, um ein besseres Leben zu finden. Sie haben von Texas und den interessanten Möglichkeiten gehört und wählen es als ihr Ziel.
  Unterwegs werden sie in einem Saloon durch die Umstände getrennt und geraten in zahlreiche Auseinandersetzungen und mitten in den Krieg zwischen Mexiko und den USA. Teilweise als Mitglied von Mitglied von Banditen-banden, der zwei Armeen oder von Indianer-Skalpjägern.
 
  Teilweise erinnert der überaus gewalttätige und brutale Roman etwas an die Fernsehserie „Deadwood“, wobei sie diese an Grausamkeiten noch übertrifft. Auch ist „Das Böse im Blut“ auch deutlich gewalttätiger als etwa „Pistolero“ vom selben Autor. Die Leser haben nie Grund, über Längen zu klagen, es geht unablässig recht turbulent zu.
  Historischer Hintergrund ist der Amerikanisch-mexikanische Krieg 1846-1848, an dessen Ende der Anschluss von Texas an die USA stand. Die letzte Schlacht um die Stadt Mexiko spielt auch im Roman eine wichtige Rolle. Dieser für einen typischen Western eigentlich eher ungewöhnliche, recht frühe Zeithintergrund spielt auch bei einigen der beschriebenen Dingen, insbesondere Waffen, eine Rolle.
  Jeder Leser, der aus irgendwelchen Gründen ungerne Bücher mit extremer Gewalt liest, solle hiervon unbedingt die Finger lassen. Ich persönlich kenne keinen brutaleren Western und selbst beim Horror-Genre müsste ich etwas überlegen, bis mit etwas vergleichbares einfällt.

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