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Alan Moore (Text) / Jacen Burrows (Illustrator)
Providence
Band 1

Panini
2015
144 Seiten
ISBN-13: 978-3957985712
€ 19,99


Von Alfred Ohswald am 08.01.2016

  Das Interesse des jungen Journalisten Robert Black für Okkultes wird durch ein Gespräch mit einem Wissenschaftler namens Alvarez geweckt. Er plant, ein Buch über dieses Thema zu schreiben. Nach weiteren Recherchen führt sein Weg ihn nach Salem, Providence. Dort trifft er auf Menschen mit etwas eigenartigen Äußeren. Einer von ihnen zeigt ihm einen alten, unterirdischen Gang und erzählt ihm von weiteren Personen, die ihm vielleicht weiterhelfen können.
 
  Wie im völlig verunglückten „Necronomicon“ versuchen sich Texter Moore und Zeichner Burrows hier wieder an H. P. Lovecraft. Glücklicherweise kommen sie hier mit deutlich weniger Sexszenen aus, obwohl es für dieses Thema noch immer zu viele sind.
  Die Geschichte kommt recht geruhsam in die Gänge und die Comic-Abschnitte werden von relativ langen Abschnitten mit Texten in Schreibschrift oder Maschinenschrift unterbrochen. Wobei der Großteil der darin enthaltenen Information mehr der Atmosphäre dienen, als dass sie für den Fortgang der Geschichte unumgänglich wären.
  Wer mit dem Werk Lovecrafts und idealerweise auch „Der König in Gelb“ von Robert W. Chambers nicht vertraut ist, wird sich wohl in der Masse der Anspielungen verlieren.
  Allerdings werden Leser, die sich etwas mit der Qualität von „V wie Venetta“ „Watchmen“, „From Hell“ oder den ersten beiden „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ erwartet vermutlich enttäuscht werden. „Providence“ ist auf jeden Fall subtiler und es geschieht deutlich weniger, vielleicht abgesehen von den manchmal etwas verwirrenden Traumsequenzen.

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