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George R. R. Martin
Der Thron der Sieben Königreiche
Das Lied von Eis und Feuer III.
(Das Lied von Eis und Feuer III., 1999)

Blanvalet
2000
Übersetzt von Andreas Helweg
543 Seiten
DM 24,- öS 175,-


Von Alfred Ohswald am 03.10.2000

  In den Sieben Königreichen sitzt der junge Joffrey auf dem Thron, doch die Macht liegt in den Händen seiner Mutter Cersei. Ihre Familie, die mächtigen Lannisters, sind der Garant der Macht und ihr Vater Tywin schickt ihren Bruder, den zwergwüchsigen Tyrion in die Residenzstadt um allzu große Dummheiten von Joffrey und Cersei zu verhindern. So spitzen sich die Intrigen dort weiter zu während zwei weitere Männer die Königskrone beanspruchen und Heere um sich sammeln. Nach einer Schlacht gegen ein Heer der Lannisters ist dann noch Robb Stark ist zum König des Nordens ausgerufen worden. Doch auch kleinere Lords sehen ihre Chancen, und greifen auf verschiedene Weise in das Geschehen ein.
  Die Wächter an der Mauer im Norden des Reiches schicken eine große Truppe in die gefährliche Gegend jenseits der Reichsgrenzen um einige verschollene Männer zu suchen und stoßen dabei auf immer mehr Hinweise einer unheimlichen Bedrohung. Und jenseits des Meeres zieht Daenery mit ihren drei gerade erst geborenen jungen Drachen durch die Wüste auf der Suche nach einer kurzfristigen Heimat. Denn auch sie will den Thron der Sieben Königreiche, auf dem einst ihr Vater saß, zurückerobern.
 
  Der 3. Teil des Fantasy-Epos von Martin besteht aus der 1. Hälfte des 2. Teils des Originals und führt die Handlung des Vorgängers direkt weiter. Der Leser sollte also die beiden vorhergegangenen Bücher kennen, sonst wird er der Handlung nicht folgen können.
  Wie dort, erzählt Martin auch in "Der Thron der Sieben Königreiche" die Geschichte in jeweils einem Charakter gewidmeten Kapitel die Dinge aus deren Sicht. Die Handlung und die Protagonisten sind wie in den Vorgängern wieder sehr Vielschichtig. Die Hauptfiguren werden vom Schicksal arg gebeutelt und da sie oft gegnerischen Seiten angehören, wird dem Leser eine eindeutige Parteinahme für die eine oder andere andere Seite ziemlich erschwert.

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